Schweizer Premiere für TUI Specialist im Dezember (Ausgabe 2014-38)

TUI-Suisse-CEO Martin Wittwer zum Stand von «One TUI Production».

Herr Wittwer, was genau ist seit Bekanntwerden der Umstrukturierung im Modularbereich geschehen?

Wir haben zeitnah das Projekt «One TUI Production» gestartet, gemeinsam mit TUI Deutschland. Die Projektleitung für die Schweiz liegt bei Marion Gigl. Das Projekt ist in sechs Teilprojekte aufgeteilt. Zurzeit liegen wir im «Fahrplan».

Wie viele Mitarbeiter haben das Flex-Team seither verlassen oder sind in gekündigtem Verhältnis?

20 Mitarbeitende aus dem Bereich Produktion/Marketing haben TUI Suisse auf Ende August verlassen. Dieser Prozess ist nun abgeschlossen. Die Spezialisten im Flug-/Flightcenter sowie im Bereich Sales & Operations von TUI Flex betreuen die Vertriebspartner wie bis anhin.

Im Bereich Product & Trading werden künftig sieben Personen arbeiten. Was genau werden ihre Aufgaben sein, wenn die Produkte sowieso aus Deutschland übernommen werden?

Marktbeobachtung, Abstimmung des Produktportfolios mit TUI Deutschland, Planung, Pricing, Initialisierung von Marketingaktivitäten, Zusammenarbeit und Definition der Zielgebietsagenturen für das Tailor-made-Geschäft, Schulungen und Workshops. Zudem führen sie die bisherigen Tätigkeiten weiter, weil die Produktion TUI Flex Travel mehrheitlich bis Ende 2015 wie bis anhin weiterläuft. 

Sie haben einmal gesagt, dass die Flex-Produkte «sukzessive durch die Kataloge von TUI Specialist» ersetzt werden. Wann sieht die Branche die ersten TUI-Specialist-Produkte?

Der USA/Kanada-Katalog erscheint voraussichtlich in Kalenderwoche 49, also im Dezember. Der Australien/Neuseeland-Katalog und der Städtereisen-Katalog sind für Kalenderwoche 2 Anfang 2015 geplant.

Wie werden diese Produkte optisch und inhaltlich daherkommen, im Vergleich zu den Flex-Produkten? 

Die Details werden wir zu einem späteren Zeitpunkt erläutern. Der Content wird wie bis anhin bei TUI Flex Travel statisch und dynamisch zusammengestellt und kann auch so gebucht werden.

Das System TFS konnte TUI Suisse genau auf ihre Bedürfnisse zuschneiden. Wird das bei @Comres auch so sein?  

Das Reservierungssystem @Comres gehört zur neuen IT-Generation und eignet sich auch für Bausteinreisen. Insbesondere im Bereich Digitalisierung (z. B. ticketloses Reisen) und Content-Darstellung ist es TFS überlegen. Da die Produkte mehrheitlich über die Buchungsoberfläche Cets gebucht werden, ändert sich in der Wahrnehmung der Reisebüros nichts Gravierendes. 

Ist schon bekannt, ob der Name «Flex» weiterleben wird?

Wir werden die B2B-Marke Flex Travel weiterhin mitnehmen, insbesondere im Bereich Tailor-made. 

Stefan Jäggi