Stressfreie Ferien? Von wegen. Für Pärchen auf Reisen bieten sich diverse Gelegenheiten, um zu streiten, wie die Reisesuchmaschine Go Euro in einer Umfrage feststellen musste. So legen nur 17% der Schweizer Paare das Ferienziel gemeinsam fest. Selbst der Weg dorthin kann die Gemüter erhitzen. Für fast jedes dritte Pärchen kann der Reiseweg zum Problem werden. Ist man in den Ferien, geht das Streiten weiter. Wiederum jedes dritte Schweizer Paar echauffiert sich über die Arbeitswut des Partners. Vielleicht tut sich hier für die Tour Operators ein neues Geschäftsfeld auf und die CEOs Marcel Bürgin (Kuoni Schweiz), Martin Wittwer (TUI Suisse) und Kurt eberhard
(Hotelplan Suisse) sollten sich überlegen, eine Schlichtungsstelle für streitende Paare einzurichten.
Mit dem Fernbus zu fahren, ist nicht nur billig, sondern auch umweltfreundlich. So suggerieren es zumindest die Werbeaussagen der Anbieter. Doch einem Bericht der «Süddeutschen Zeitung (SZ)» zufolge haben die Fernbusunternehmen in ihrem Expansionswahn vergessen, dass nicht nur der Busmotor Emissionen verursacht. Auch die Passagiere haben das Bedürfnis, sich zu erleichtern. Auf einer Distanz von Zürich nach Frankfurt z.B. kann das schon mal vorkommen. Dumm nur, dass die Fernbustoilette auf einer solchen Strecke an ihre Kapazitätsgrenzen kommt und es unterwegs noch keine Einrichtungen gibt, um sich der menschlichen Ausscheidungen zu entledigen. Ausserdem muss ja alles möglichst schnell gehen. WC-Stopps sind also nicht drin. So komme es durchaus vor, dass die Busfahrer ein Feld am Streckenrand ansteuern und ihre stinkende Fracht illegal ablassen, zitiert die SZ Augenzeugen. Vor kurzem forderte Christophe Darbellay von der Astag die Liberalisierung des Fernbusverkehrs innerhalb der Schweiz. Die Unterstützung der Bauern und Spaziergänger hat er nach diesen News wahrscheinlich nicht mehr.
