Darwin muss noch nachbessern (Ausgabe 2014-47)

Bis Ende Oktober wollte das Bundesamt für zivile Luftfahrt (BAZL) die Partnerschaft zwischen Etihad und Darwin Airline (Etihad Regional) neu beurteilen. Der aktuelle Stand: «Das BAZL hat die Kooperationsverträge grundsätzlich akzeptiert. Mit dem geplanten Kooperationsmodell wäre Darwin finanziell aber zu stark von Etihad abhängig, was der geltenden EU-Verordnung widerspricht», sagt BAZL-Sprecher Urs Holderegger auf Anfrage.

Bis Ende Oktober wollte das Bundesamt für zivile Luftfahrt (BAZL) die Partnerschaft zwischen Etihad und Darwin Airline (Etihad Regional) neu beurteilen. Der aktuelle Stand: «Das BAZL hat die Kooperationsverträge grundsätzlich akzeptiert. Mit dem geplanten Kooperationsmodell wäre Darwin finanziell aber zu stark von Etihad abhängig, was der geltenden EU-Verordnung widerspricht», sagt BAZL-Sprecher Urs Holderegger auf Anfrage. Darwin könne zu dieser Schlussfolgerung nun bis Ende Januar 2015 Stellung nehmen und allenfalls Korrekturen vorschlagen. Bis auf Weiteres könne Darwin aber ohne Einschränkung weiterfliegen.

Gemäss einem Darwin-Sprecher habe man sich mit dem BAZL einigen können; nun gehe es bis im Januar noch darum, die Bedenken bezüglich finanzieller Abhängigkeit aus dem Weg zu räumen.

Keine Chance hatte Darwin derweil mit ihrem Einspruch gegen den Einsatz von österreichischen Tyrolean-Maschinen auf innerschweizerischen Swiss-Strecken. «Da der Flug unter vollständiger kommerzieller Kontrolle von Swiss durchgeführt wird sowie nach deren Flugplan und mit LX-Flugnummer operiert, handelt es sich um einen klassischen Wetlease, und es werden keine Verkehrsrechte umgangen», sagt Holderegger.

Erfolgreich war der Etihad-Konzern dafür bei Alitalia: Etihad darf für EUR 560 Mio. nun 49% der italienischen Airline übernehmen.

SJ