Nächste Woche erscheint mit «USA/Kanada» der erste Katalog der neuen Ära in der Modular-Abteilung von TUI Suisse. Zur Erinnerung: Nach den Abgängen von TUI-Flex-Direktor Matt Huwiler und einem Grossteil seines Managements zu FTI hat TUI Suisse ihre Inhouse-Systeme vereinheitlicht und bezieht die Modular-Produkte künftig aus der Produktion in Deutschland.
Die Frage, ob der Name Flextravel bestehen bleibt, ist nun auch beantwortet: Die Modular-Kataloge sind zwar nicht mehr grün, aber weiterhin mit dem Logo von TUI Flextravel versehen. «Man soll uns auch künftig mit Tailormade und Spezialistentum in Verbindung bringen», sagt der neue Modular-Direktor Thomas Althaus, «und die Agenten sollen sehen, dass im Verkauf dieselben Leute arbeiten wie früher, denn Kontinuität in Produkt und Service ist für uns enorm wichtig.»
Tailormade-Produkte sind weiterhin buchbar: Was in den Katalogen aus Deutschland nicht auftaucht, wird vom Schweizer Team direkt bei den Leistungsträgern und Agenten an der Zieldestination angefragt. Durch die Harmonisierung der Systeme und Teams wird künftig klar zwischen dem Kurzstrecken-Warmwassergeschäft und der Langstrecke unterschieden: Ersteres gehört zum Bereich TUI Schöne Ferien, während die Langstrecke unter TUI Flextravel läuft. Parallel geführte Kataloge gehören damit der Vergangenheit an.
Althaus geht davon aus, dass die Modularprodukte tendenziell etwas günstiger werden, da bei den Produkten aus Deutschland mehr Skaleneffekte zum Tragen kommen. Im Katalog werden die Preise übrigens nur noch in Euro ausgeschrieben. «Wir wollen die Kunden vom Gang über die Grenze abhalten und veranschaulichen, dass wir hier mit den exakt gleichen Preisen operieren», erklärt Althaus. In den Systemen wie Cets, Tour Online oder dem eigenen Iris Plus werden dann aber wiederum Frankenpreise dargestellt. Auf diese Weise ist man laut Althaus mit der Preisbekanntgabeverordnung im Einklang.
SJ



