Jahr für Jahr sorgt der FC Basel für Erfolgsmeldungen auf internationaler Ebene − und wird dafür auch finanziell entsprechend entlöhnt. Dass das nicht allen passt, liegt in der Natur der Sache. Roger Geissberger, der nicht nur CEO der Knecht-Reisegruppe ist, sondern auch Vizepräsident des international nicht ganz so erfolgreichen FC Aarau, will laut «Blick» deshalb erwirken, dass die europäischen Punkteprämien des FC Basel unter allen Schweizer Nationalliga-Clubs aufgeteilt werden. Damit soll die finanzielle Kluft zwischen den Clubs verringert werden. Konsequenterweise würde Geissberger das Giesskannenprinzip dann auch auf die Reisebranche anwenden − und, wenn Knecht im Frühling wieder ein ertragreiches Geschäftsjahr vermelden kann, den Erfolg mit den ärmeren Veranstaltern teilen.
Es wird nun etwas kompliziert. Das Dorint Parkhotel Mönchengladbach beherbergt seit Jahren die Fussballer der Borussia Mönchengladbach. Hoteldirektor E.-Ulrich Schweitzer (links auf dem Bild) begrüsst dann auch die drei Schweizer Granit Xhaka, Lucien Favre und Yann Sommer, die im Dienste der Borussia stehen. Das wären schon mal vier Schwei(t)zer, wobei Schweitzer eigentlich Deutscher ist. Am letzten Donnerstag kamen nun noch mehr Schweizer nach Mönchengladbach, als nämlich der FC Zürich sein letztes Spiel der Europa-League-Vorrunde dort absolvierte. Wobei bei Zürich nur 19 von 28 Spielern wirklich Schweizer sind. Schweitzer ist aber kein Fan der Zürich-Schweizer, sondern nur der drei Borussia-Schweizer. Wobei: Falls ein paar Schweizer Fans in seinem Hotel Geld ausgaben, hatte er sicher auch nichts dagegen.
Touristen müssen sich auf harte Zeit vorbereiten, denn die konservative türkische Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan hat beschlossen, die Zubereitung alkoholischer Mixgetränke aus dem Lehrplan der Hotelfachschulen zu streichen. Neben Badehose und Sonnencreme gehört nun wohl ein Cocktailbuch mit Anleitung zum Mixen der verpönten Getränke ins Reisegepäck.



