Cets wird künftig in Wien weiterentwickelt (Ausgabe 2016-03)

Das Buchungssystem wird nach der Integration in Travelport neu ausgerichtet – zum Vorteil der Schweiz, meint Country Manager Rumpel.

Im vergangenen Oktober kaufte Travelport seinen österreichischen Vertriebspartner Traviaustria und damit auch die Buchungsplattform Cets. Für Cets machte Travelport Schweiz schon viele Jahre den Exklusivvertrieb – künftig soll Travelport aber auch bei der Produktentwicklung und -gestaltung mehr Mitspracherecht haben, kündigte Schweiz-Chef Dieter Rumpel im letzten Herbst an.

Nun sind die ersten Früchte dieser Integration herangereift. «Wir möchten das Produkt Cets generell internationaler aufstellen. Das Produktmanagement wird deshalb in einem neuen Kompetenzzentrum in Wien gebündelt, statt wie bisher lokal ausgeführt», erklärt Dieter Rumpel. Ziel sei es in erster Linie, Cets zusätzlich zu stärken und gleichzeitig in neue Märkte zu tragen. 

Einen lokalen Nachfolger für Reto Wäger, der bisher in der Schweiz für das Produktmanagement von Cets verantwortlich war und nächstens in Pension geht, wird es folglich nicht mehr geben. Dies solle aber nicht bedeuten, dass sich Cets aus der Schweiz entferne, im Gegenteil: «Die Schweiz ist für Cets der wichtigste Markt, und ich werde persönlich im Cets Steering Board vertreten sein», so Rumpel. Weiterhin würden auch die Veranstalter, die ihre Produkte im Cets anbieten, sowie neu auch einige Cets Poweruser in die Produktentwicklung mit einbezogen. 

Rund 50 TOs sind heute auf der Schweizer Cets-Buchungsplattform präsent. Die kommerzielle Verantwortung sowie die Kundenbetreuung, das Marketing, etc. sollen weiterhin lokal gemanagt werden und verbleiben also auch in der Schweiz. Für die Reisebüros, die mit Cets arbeiten – in der Schweiz rund 1500 – soll sich nichts ändern. «Unser Team von Key-Account-Managern wird weiterhin in Zürich und Genf stationiert sein und die Reisebüros lokal betreuen», sagt Rumpel.

SJ