Veranstalter streichen Karibik-Charterflüge (Ausgabe 2006-50)

Im Markt Schweiz herrscht eine Überkapazität in die Karibik. Aus diesem Grund sind Hotelplan und Kuoni überein gekommen, im Februar und März 2007 Rotationen abzubauen beziehungsweise zusammen- zulegen. Wie Daniel Oetterli, Leiter Longhaul bei Hotelplan, auf Anfrage erklärt, werden die beiden Belair-Rotationen Zürich–Cancun–Montego Bay–Zürich (Mo/Di) und Zürich–Varadero–Holguin–Zürich (Do/Fr) per 22. Februar zu einem Flug Zürich–Cancun–Varadero–Zürich

Im Markt Schweiz herrscht eine Überkapazität in die Karibik. Aus diesem Grund sind Hotelplan und Kuoni überein gekommen, im Februar und März 2007 Rotationen abzubauen beziehungsweise zusammen- zulegen. Wie Daniel Oetterli, Leiter Longhaul bei Hotelplan, auf Anfrage erklärt, werden die beiden Belair-Rotationen Zürich–Cancun–Montego Bay–Zürich (Mo/Di) und Zürich–Varadero–Holguin–Zürich (Do/Fr) per 22. Februar zu einem Flug Zürich–Cancun–Varadero–Zürich (Do/Fr) zusammengelegt. Laut Gabriela Stauffer, Bereichsleiterin Indischer Ozean/Karibik/Mexiko bei Kuoni, wird zudem der Edelweiss-Charterflug Zürich–Punta Cana–Puerto Plata–Zürich (Do/Fr) ab
22. März 2007 annulliert. Bestehen bleibt die Edelweiss-Rotation Zürich–Punta Cana–Zürich (Fr/Sa). Dies bedeutet, dass die Destinationen Holguin (Kuba), Puerto Plata (Dominikanische Republik) und Montego Bay (Jamaika) von Edelweiss und Belair nicht mehr angeflogen werden. Für die bereits getätigten Buchungen an die betroffenen Ziele werden laut Gabriela Stauffer Alternativen mit Linienflügen gesucht.

Auch bei Arkefly denkt man gemäss Roland Schmid, Chief of Corporate Communication TUI Suisse, über einen Kapazitätsabbau nach – die holländische Gesellschaft fliegt zurzeit Gäste von Flex Travel, 1-2-Fly, Spinout, TUI und FTI ab Basel nach Cancun, Puerto Plata, Punta Cana und Varadero: «Zurzeit wird ein Kapazitätsabbau diskutiert, dabei wäre die Streichung der Rotation Basel–Puerto Plata am Mittwoch eine mögliche Option. Allerdings müsste dann für die holländischen Passagiere, die in Amsterdam zusteigen, eine alternative Lösung gefunden werden.»

DEW