Doppelbuchungen: American beschwichtigt (Ausgabe 2007-50)

Am 19. November wies American Airlines (AA) die Partner in einem Mail darauf hin, dass doppelte Segmente für dieselbe Destination oder doppelte Buchungen für denselben Passagier ohne Vorwarnung aus den Systemen gekippt würden. Die Reaktion der Reisebüros liess nicht auf sich warten, und Marcel Hausheer, Leiter Kompetenzzentrum Flug des SRV, schrieb in einem Leserbrief im

Am 19. November wies American Airlines (AA) die Partner in einem Mail
darauf hin, dass doppelte Segmente für dieselbe Destination oder
doppelte Buchungen für denselben Passagier ohne Vorwarnung aus den
Systemen gekippt würden. Die Reaktion der Reisebüros liess nicht auf
sich warten, und Marcel Hausheer, Leiter Kompetenzzentrum Flug des SRV,
schrieb in einem Leserbrief im TRAVEL INSIDE, dass das Vorgehen «dem
Gedanken einer kommerziellen und partnerschaftlichen
Geschäftstätigkeit» widerspreche.

Was meint Gianni Tronza (Regional Director AA Schweiz, Deutschland,
Österreich, Italien, Spanien, Portugal) dazu? Er beschwichtigt: «Das
Mail war nur ein Reminder, und die automatische Eliminierung der
Doppelbuchungen erfolgt schon seit Jahren. Dadurch konnten wir Kosten
einsparen, was uns letztlich auch als einziger Airline den Gang ins
Chapter 11 erspart hat. Der einzige Unterschied zu vorher liegt darin,
dass die Agenturen nicht mehr gewarnt werden. Dies, um das Prozedere
weiter zu vereinfachen.» Eine Nachbesserung der Systeme, wie von
Hausheer gefordert, sei kein Thema.

Trotz der Divergenzen bezeichnet Tronza das Verhältnis zu den Reisebüros als gut.   

JCR