SRV erwartet über 250 Lernende (Ausgabe 2008-06)

Bis Ende Mai 2008 können Lernende mit Lehrbeginn Sommer 2008 angemeldet werden – erstmals bei der SRV-Geschäftsstelle.

Nachdem der Schweizerische Reisebüro-Verband (SRV) die Weichen für die
Zukunft gestellt hat, indem beschlossen wurde, ab Lehrbeginn Spätsommer
2008 in der Deutschschweiz nur noch mit der Internationalen Schule für
Touristik (IST) Zürich zusammenzuarbeiten, sind nun weitere Details
bekannt geworden.

Im Zuge der Integration der regionalen Reisebürovereinigungen, welche
bisher die Branchenausbildung koordiniert hatten, als Regionen in den
SRV übernimmt die SRV-Geschäftsstelle die Koordination für alle
Branchenkurse: überbetriebliche Kurse (üK) 96 Lektionen, Branchenkunde
232 Lektionen (29 Tage).

Der SRV hat nun an alle Aktivmitglieder und den Adressstamm aller
regionalen Vereinigungen Informationen und ein Anmeldeformular für neue
Auszubildende verschickt. Weil es neu nicht mehr starre Ausbildungsorte
gibt, sind die Verantwortlichen von SRV und IST darauf angewiesen, dass
die Lehrbetriebe ihre neuen Lernenden möglichst schnell, spätestens bis
zum 31. Mai 2008, direkt beim SRV anmelden.

Beat Knecht, auf der SRV-Geschäftsstelle verantwortlich für die
Ausbildung, erklärt: «Anschliessend werden dann die Kursorte
festgelegt, um möglichst optimale Klassengrössen von 18 bis 22
Lernenden zu erreichen. Die Lehrbetriebe werden von der IST bis Ende
Juli über die Klasseneinteilung, Kursorte und Kursdaten orientiert.
Auch die Kursaufgebote und alle weiteren wichtigen Informationen für
Berufsbildende und Lernende gehen von der IST direkt an die
Lehrbetriebe.» Je nach Region beginnen die Branchenkurse in den Monaten
September oder Oktober.

Knecht erhofft sich über 250 neue Lernende in der Reisebranche: «Ich
hoffe, dass die Kurve weiter nach oben geht. In der Generation 2005 bis
2008 haben wir gesamtschweizerisch 213 Lernende, 2006 bis 2009 sind es
deren 222 und in der Ausbildungszeit von 2007 bis 2010 sind es 243.
Ende Mai werden wir genauere Angaben machen können.»

Chris Probst