Cirrus positioniert Sich neu als Business-Airline (Ausgabe 2008-13)

Wie im TRAVEL INSIDE geschrieben, beendet Cirrus Airlines per Ende März die Wetlease-Vereinbarung mit Swiss. Der Hintergrund: Am 1. April zieht Cirrus von Saarbrücken nach München um und wird die Flotte für den Linienverkehr auf ein Flugzeugmuster (Dornier 328 mit 31 Sitzen) harmonisieren. Das ist aber nicht alles: Cirrus positioniert sich ganz neu und wird

Wie im TRAVEL INSIDE geschrieben, beendet Cirrus Airlines per Ende März
die Wetlease-Vereinbarung mit Swiss. Der Hintergrund: Am 1. April zieht
Cirrus von Saarbrücken nach München um und wird die Flotte für den
Linienverkehr auf ein Flugzeugmuster (Dornier 328 mit 31 Sitzen)
harmonisieren.

Das ist aber nicht alles: Cirrus positioniert sich ganz neu und wird
zur reinen Business Airline umfunktioniert, weil dort die besten
Wachstumschancen erwartet werden. Ingrid Jung, Director Sales &
Marketing, präzisiert: «Unsere Zielgruppe sind Geschäftsreisende, wobei
wir auch für Privatreisende attraktive Flugpreise anbieten. Wir bieten
auf der Strecke Flex-Tarife an. Für Unternehmen und Vielflieger gibt es
neben dem Vielfliegerprogramm Miles & More (Prämien- und
Statusmeilen) attraktive Firmen-Konditionen.» 

Alle Jets erhalten im Rahmen des Projekts Diamond ab Herbst 2008 ein
«One-Class-Konzept auf Business Class-Niveau», mit neuer
Innenausstattung, neuem Anstrich und grosser Auswahl an Getränken und
Zeitschriften.

Zudem wird der Flugplan auf «zeitsparende Verbindungen zwischen
Regionen und Metropolen» zurechtgeschnitten, alle Strecken werden
zwischen zwei- und viermal pro Tag in jede Richtung beflogen, und
insgesamt wird das Streckennetz ausgebaut.
 
Als erste neue Verbindung wird Cirrus ab 5. Mai 2008 täglich Köln/Bonn
und Genf miteinander verbinden. Der Flughafen Genf hat die Sloteingabe
gegenüber TRAVEL INSIDE bestätigt. Die Flugzeit wird 100 Minuten
betragen. Ingrid Jung fügt an: «Wir werden die Strecke zunächst im
doppelten Tagesrand fliegen. Das Flugzeug, welches auf der Strecke
Köln–Genf zum Einsatz kommt, ist in Köln stationiert, da am Flughafen
Genf keine freien Kapazitäten zur Flugzeug-Abstellung verfügbar sind.
Unabhängig davon haben wir für die Flugstrecke Genf–Mannheim bereits
Flugpersonal in Genf stationiert.»

Die nächste Verbindung ab Genf ist also bereits in der Pipeline.
Genf–Köln wurde bis vor kurzem noch von EAE angeboten. Die Gesellschaft
stellte jedoch den Betrieb ein. Nun will es Cirrus in Zukunft besser
machen.

Spätestens im nächsten Jahr soll die Neupositionierung von Cirrus
Airlines inklusive Umgestaltung der Jets abgeschlossen sein. Dann gibt
es auch einen neuen Internetauftritt. Schon jetzt buchen laut Jung mehr
als 80 Prozent der Kunden ihr Ticket über Firmenreisebüros.
Zurzeit bedient Cirrus in der Schweiz die Strecken Zürich–Dresden und Zürich–
Salzburg.   

JCR