Martin Wittwer (CEO TUI Suisse): «Wir bevorzugen nach wie vor die
Gespräche mit den betroffenen Parteien, um das Problem rund um die
GDS-Gebühren zu lösen. Zurzeit prüfen wir die vom SRV vorgeschlagenen
Massnahmen. Ab wann und in welcher Form diese umgesetzt werden, ist
noch offen.»
Stefan Leser (CEO Kuoni): «Wir lehnen das LX/LH-Preismodell ab und
unterstützen alle Massnahmen, die zu einem konstruktiven Dialog und
letztendlich zu einer für alle Seiten positiven Lösung führen. Die
Diskussionen der letzten Wochen rückten Swiss und Lufthansa zweifellos
nicht in ein positives Licht. Dies wird auch auf den Ticketverkauf in
unseren Reisebüros Einfluss haben. Gerade auf Strecken mit
Alternativlösungen dürften andere Airlines bevorzugt werden. Eine
Weisung an unsere Mitarbeitenden gibt es jedoch nicht, denn für uns
steht nach wie vor der Kundenwunsch mit einer bestmöglichen Fluglösung
an erster Stelle. Unseren Mitarbeitenden verbieten wir keine privaten
Aktivitäten wie z.B. Fussballturniere mit Swiss. Wir wollen unseren
Mitarbeitenden durch diese Diskussion nicht den Spass an der
Reisebranche verderben.»
Marcel Herter (M-Travel Switzerland): «Wir stellen uns vollumfänglich
hinter die Forderungen des SRV und teilen die Meinung, dass lediglich
eine Nichteinführung des wettbewerbsverzerrenden Vorzugspreismodells
oder die Integration der Kosten im Ticketpreis auf allen
Vertriebskanälen eine valable Lösung darstellen. M-Travel Switzerland
hofft, dass von LX eine akzeptable Lösung präsentiert wird, welche die
Problematik nicht auf dem Rücken ihres wichtigsten Vertriebskanals, den
Reisebüros und Reiseveranstaltern, löst.»
CP
