Anzahl der unproduktiven Segmente ist gesunken (Ausgabe 2008-16)

Durch Prozessverbesserungen konnte Swiss die unproduktiven Kosten bei den GDS um die Hälfte reduzieren.

Ziel des Projekts «Preferred Fares» ist für Swiss eine Senkung der
Vertriebskosten bei Buchung über die GDS. Gemäss gut unterrichteter
Quelle sei das Problem nicht bei allen GDS gleich dramatisch, weil die
Segmentgebühren, welche Swiss den GDS bezahlen muss, nicht bei allen
GDS gleich hoch sind. Es ist davon auszugehen, dass die notwendige
Reduktion der Segmentgebühren, welche Swiss anstrebt, je nach GDS
zwischen 35% und rund 70% variiert. Die Kosten pro gebuchtem Segment
sind bei einigen GDS bereits leicht gesunken, bei anderen jedoch weiter
angestiegen.

Die Segmentgebühren sind nur ein Teil der Vertriebskosten, die für die
Airlines anfallen. Einen anderen Teil können die Airlines mit
Prozessverbesserungen selber reduzieren: Die unproduktiven Kosten wegen
kurzfristigen Annullierungen, inaktiven Segmenten, Wartelisten,
Passivsegmenten und Doppelbuchungen. Diese Kosten dürften bei Swiss
durch ein internes Kostencontrolling in den ersten Monaten 2008
verglichen mit dem Vorjahr um rund 50% gesunken sein.

Die Swiss-Manager betonen zudem immer wieder, dass die Kosten pro
gebuchtem Segment durchschnittlich höher angestiegen sind als die
Anzahl gebuchter Segmente zugenommen hat. Die höheren Vertriebskosten
sind also nicht nur durch ein höheres Volumen an Buchungen
entstanden.   

CP/AH