Am 19. Juni fand in Münchenstein/BL die letzte ordentliche
Generalversammlung der Basler Reisebüro Vereinigung (BRV) statt. Von
den insgesamt 53 Mitgliedern (50 aktive und drei passive) waren zehn
Mitglieder anwesend.
Die Hauptthemen der Versammlung waren die geplante Veränderung der
Verbandsstrukturen auf nationaler Ebene sowie die Aus- und
Weiterbildung.
Bezüglich der Zukunft der BRV stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl.
Entweder die Vereinigung wird aufgelöst oder sie wird einer
Namensänderung unterzogen und kann weitergeführt werden. Die
Lehrlingsausbildung wird aber auf alle Fälle dem SRV unterstehen. Der
Antrag des Vorstands für eine Namensänderung in Richtung «Förderverein
der Reisebranche Nordwestschweiz» wurde von den Mitgliedern mit neun zu
null Stimmen und einer Enthaltung angenommen.
In Zukunft soll der Verein seine Mittel im Rahmen von
Informationsveranstaltungen, Workshops und Schulungen in die regionale
Aus- und Weiterbildung investieren. Der künftige Mitgliederbeitrag von
CHF 150 (statt bisher 300) wurde einstimmig angenommen. Die Statuten
des neuen Vereins sollen an einer ausserordentlichen Generalversammlung
verabschiedet werden.
Nach den schwachen Jahrgängen 2004 und 2005 haben 2007 in der Region
der BRV 16 Lernende ihre Lehre begonnen fünf mehr als in den
Vorjahren. Die Jahrgänge 2006 und 2007 bleiben bis zur Abschlussprüfung
in den Händen der BRV. Die ab 2008 Eintretenden unterstehen komplett
dem SRV. Die mündliche Lehrabschlussprüfung vom 14. Mai wurde von allen
Basler Absolventen und Absolventinnen mit gut bis sehr gut bestanden.
Kritik gibt es bei den schriftlichen Prüfungen vom 4. Juni, die mit
einem Schnitt von 4.0 absolviert wurden. Dieses Gefälle rührt laut dem
Verantwortlichen für Aus- und Weiterbildung der BRV, Daniel Bauer,
daher, weil die schriftliche Prüfung nach einer guten mündlichen von
den Lernenden oft vernachlässigt wird.
BNZ
