Air Berlin pusht Male statt Phuket (Ausgabe 2008-28)

In der Schweiz werden für den Winter 2008/09 keine Fernstreckendestinationen gestrichen.

Air Berlin gibt den Flugplan ihrer touristischen Ziele der Kurz- und
Mittelstreckenflüge für den Winterflugplan 2008/09 bekannt. Ab Zürich
werden ab dem 1. November 13 touristische Ziele angeflogen (die
Drehkreuze Mallorca und Nürnberg, die Kanaren, Funchal und Ägypten).
Die Destinationen Gran Canaria, Teneriffa und Hurghada werden
zusätzlich auch ab Basel bedient.
Die Maschinen, die für die Kurz- und Mittelstrecke eingesetzt werden
(Boeing 737-700 und 737-800 sowie Airbus A319 und A320), können laut
Stefan Gutknecht, Director Sales Switzerland von Air Berlin, je nach
Auslastung untereinander ausgetauscht werden.

Auf der Langstrecke kommen zu den bereits kommunizierten Flügen nach
Punta Cana (dienstags im Dreiecksflug via Puerto Plata, donnerstags
direkt), Cancun (mittwochs im Dreiecksflug via Varadero) und Male
(freitags direkt) zwei weitere Flüge ab Zürich dazu. Es gibt nur noch
eine Verbindung von Zürich nach Phuket (Samstag) im Winterflugplan,
dafür eine zusätzliche Verbindung nach Male mit Weiterflug nach Goa
(Sonntag). Auf sämtlichen Langstreckenflügen ex Schweiz kommt die in
Zürich stationierte B-767 zum Einsatz.

Während die Städteflüge für den Winter bereits buchbar sind, ist bei
den touristischen Zielen der Kurz- und Mittelstrecke bislang nur
Mallorca freigeschaltet. Die restlichen Destinationen werden gemäss
Gutknecht ab dem 15. Juli buchbar sein. Die Fernstrecke kann für die
Wintersaison 2008/09 allerdings nicht direkt über Air Berlin gebucht
werden, da diese zu 100% an die Veranstalter verkauft wurde.

Mit der Auslastung der Flüge ex Schweiz im ersten Halbjahr 2008 ist
Gutknecht sehr zufrieden.  Regionenspezifische Zahlen werden von
Air Berlin jedoch nicht kommuniziert. Die Fluggesellschaft hatte in den
vergangenen sechs Monaten eine durchschnittliche Auslastung von 77,08%.
«Unter diesen Werten liegen wir in der Schweiz sicher nicht»,
kommentiert Gutknecht.