Neue Corporate Identity für Tahiti Tourisme (Ausgabe 2014-28)

Gastfreundschaft, Kultur und Vielseitigkeit stehen im Zentrum der neuen Markenbotschaft. Schweizer Gäste springen darauf an.

In 14 Quellmärkten weltweit hat Tahiti Tourisme jüngst eine neue globale Markenausrichtung lanciert. Damit will das Fremdenverkehrsamt des französischen Überseegebiets die «Traumdestination» in der Südsee wieder besser von anderen Reisezielen abheben.

Hintergrund der Neupositionierung waren folgende Fragestellungen: Was bedeutet «Luxus» wirklich in einem zunehmend wettbewerbsorientierten Markt, in dem sich das Konsumverhalten ständig verändert? Was wollen und brauchen Reisende? Welche Gründe sprechen für eine Reise nach Französisch-Polynesien?

Im Kern ist nebst den neuen Visuals (Logo, Werbung etc.) die Botschaft vorhanden, dass Französisch-Polynesien kulturell einzigartig ist und doch eine enorme Vielfalt bietet. Tahiti soll als abwechslungsreich, gastfreundlich und tiefenentspannend porträtiert werden; die reiche Geschichte in den fünf Inselgruppen Tahitis, die vielfältige Hotellerie und das grosse Aktivitätsangebot stehen im Zentrum der neuen Markenbotschaft.

Die Neupositionierung der Destination zielt auf eine weitere Zunahme des Tourismusgeschäfts ab und soll zu weiteren Investitionen und zum wirtschaftlichen Wachstum des Landes beitragen. Aus der Schweiz verzeichnete Tahiti im letzten Jahr übrigens ein sattes Wachstum von 4% – sowohl bei Kunden aus der Romandie als auch aus der Deutschschweiz, wie Simone Rösel (Director Tahiti Tourisme für die deutschsprachigen Märkte; von der Agentur Eyes2Market in Rellingen bei Hamburg) unterstreicht. So kamen rund 2700 Schweizer Gäste nach Französisch-Polynesien, was «angesichts stagnierender Zahlen von anderen europäischen Märkten sehr positiv zu bewerten» sei, wie Rösel ausführt. Für die ersten Monate dieses Jahres, also Januar bis und mit April, verbucht Tahiti abermals ein Plus von 6%. 

«Der Schweizer Markt ist für uns ein sehr wichtiger Markt, bei dem wir noch sehr viel zusätzliches Potenzial sehen. Deswegen wollen wir noch bis Ende des Jahres einige Marketing-Aktivitäten gemeinsam mit Veranstaltern initiieren», schliesst Rösel.

Jean-Claude Raemy