ENTERPRISE RENT-A-CAR hat Ende Juli seinen ersten Counter in der Schweiz eröffnet. Dank Franchising-Vertrag mit der AIL Autovermietung AG startet der US-Autovermieter mit zwei Standorten auf Basler Boden am Euroairport Basel-Mulhouse und im Kleinbasel. Bereits für den Herbst 2014 und den Jahresbeginn 2015 sind zwei weitere Geschäftsstellen am Flughafen Zürich und am Flughafen Genf geplant.
Thai Airways unterzieht sich einer Radikalkur. Die Militärregierung hat auch beim National Carrier das Ruder übernommen und will die hohen Verluste aus den letzten fünf Quartalen eindämmen. Die Probleme seien erkannt: Übergrosser Verwaltungsapparat, Konkurrenz durch Low-Cost-Carrier, zu hohe Kostenstruktur und sich nur langsam erholende Nachfrage ausländischer Touristen. Bis Ende dieses Jahres sollen bereits 1800 Stellen gestrichen werden, in den nächsten vier Jahren sollen weitere 4200 Arbeitsplätze dem Rotstift zum Opfer fallen. Von rund 25000 Arbeitsplätzen würden bis 2018 also rund ein Viertel wegfallen.
Die BRAVOFLY RUMBO GROUP gab anlässlich der Publikation ihrer vorläufigen Halbjahreszahlen bekannt, dass der Verwaltungsrat das Management ermächtigt hat, einen Aktienrückkaufsplan aufzusetzen, unter welchem Inhaberaktien von Bravofly im Betrag von maximal EUR 10 Mio. zurückgekauft werden können. Der Aktienrückkauf beginnt ab dem 17. September 2014 nach Publikation des definitiven Halbjahresberichts und endet spätestens am 14. April 2016.
MYANMAR erlaubt ab 1. September, das für Schweizer Reisende notwendige Touristenvisum online anzufragen. Laut den Immigrationsbehörden Myanmars dauert die Ausstellung etwa eine Woche. Die Kosten werden Stand heute USD 50 betragen. Ab dem Ausstellungsdatum muss das Visum, das zu einem Aufenthalt von maximal 28 Tagen berechtigt, innerhalb von drei Monaten benutzt werden. Sollte das neue E-Visa-Tool problemlos funktionieren, werden künftig auch andere Visa-Typen online zugänglich gemacht.
SAMIH SAWIRIS (Inhaber Orascom Group) kündigte im März die Übernahme der Reisebüro-Gruppe RT Group in Deutschland an sowie eine Beteiligung am auch in der Schweiz präsenten Veranstalter FTI. Nach einer eingehenden Prüfung hat er nun sein Engagement bei FTI festgelegt: Sawiris wird 30% am Unternehmen halten. Die Mehrheit bleibt bei FTI-CEO Dietmar Gunz. Die FTI Group plane mit Hilfe von Sawiris den Einstieg in weitere europäische Quellmärkte.
