Das Technologieunternehmen Osurv hat bei 1300 Flugpassagieren eine breit angelegte Umfrage zum Inflight-Entertainment durchgeführt. Ein Ergebnis überrascht speziell: Offenbar wollen jene Passagiere, welche das Inflight-Entertainment über eigene, mitgebrachte Hardware konsumieren («bring your own device entertainment», kurz BYOD), tiefere Tarife bezahlen. Im Prinzip ist dies das Ancillary-System mal umgekehrt: Die Passagiere argumentieren, dass die Airlines Kosten sparen können wer Filme auf seinen Laptop oder sein Tablet streamt, braucht ja keinen eigenen Bildschirm. Airlines müssen weniger Hardware einbauen und haben so auch leichtere Flugzeuge; die Kostenvorteile sollten deshalb an die Passagiere zurückgeführt werden. In den USA gibt es ein solches Modell bereits. Southwest Airlines hat eine eigene «BYOD Policy»: Wer sein eigenes Portable dabei hat, kann 20 Live-TV-Kanäle gratis empfangen; lediglich für Filme werden USD 5 pro Film sowie USD 8 für 24 Stunden Wifi verlangt.
JCR
