Für den kommenden Winter plant Kuoni mit weniger Charterplätzen. «Die Anzahl der Risikoplätze hat um rund 15% gegenüber Vorjahr abgenommen», sagt Mediensprecher Julian Chan. Weniger Risiko nimmt Kuoni auf der Kurz- und Mittelstrecke auf die Kanareninseln Lanzarote, Fuerteventura und Teneriffa sowie nach Marrakesch.
Auf der Langstrecke sind es Punta Cana, Kuba und Phuket. «Der Kunde möchte bezüglich Reisedaten zunehmend flexibel planen», erklärt Chan die Langstreckenstrategie, «ein wöchentlicher Nonstopflug ist zwar immer noch ein Verkaufsargument; oftmals ist aber die Möglichkeit wichtiger, auch andere Flugtage buchen zu können.» Ausserdem werden im neuen Buchungssystem Tango demnächst tagesaktuelle Umsteigeverbindungen buchbar werden, welche die Reisebüromitarbeiter mit den Landleistungen kombinieren können.
Produktseitig fällt vor allem Katar als brandneue Destination bei Kuoni auf. «Die Nachfrage steigert sich kontinuierlich, und Qatar Airways bietet eine gute Fluganbindung», so Chan. Als Highlights der Wüstenhalbinsel nennt Kuoni den Doha Tower, das Hotel St. Regis mit Meerblick in jedem Zimmer, den Barzan Tower aus dem 19. Jahrhundert mit seiner Panoramaaussicht sowie den Doha Zoo.
Ansonsten halten sich die News für den Winter 2014/2015 im überschaubaren Rahmen. In Asien gibt es die neue Rundreise «Old Burma Road», die von China nach Myanmar führt, sowie eine Jugendstil-Reise mit dem Eastern & Oriental Express in den Norden Thailands. In Sri Lanka kann auf einer neuen Reise das «kulturelle Dreieck» Anuradhapura, Polonnaruwa und Kandy besucht werden.
In der arabischen Welt bietet Kuoni das neue Öko-Resort Anantara Al Sahel Villas Resort im Emirat Abu Dhabi sowie eine neue Rundreise durch den Süden Marokkos an. Und in der Karibik schliesslich sind eine Mietwagen-Rundreise von der kubanischen Hauptstadt Havanna nach Santiago sowie das Boucan by Hotel Chocolat auf St. Lucia, in dem sich alles um Kakao dreht, die Neuigkeiten.
Die Preise haben sich nirgends signifikant geändert, ausser auf den Malediven: Unter anderem wegen höherer Steuern werden Ferien im Inselstaat gemäss Chan um 10 bis 12% teurer. Dafür wird Thailand leicht günstiger.
SJ
