Prime News 3 (Ausgabe 2014-46)

Die Intro Aviation Group des deutschen Unternehmers Hans-Rudolf Wöhrl übernahm im Mai 2014 die Regionalfluggesellschaft Cityjet von Air France-KLM. Zum Package gehörte auch die belgische VLM, welche seit 2010 im Corporate Design und unter dem Namen der Konzernschwester Cityjet flog. Wöhrl machte schnell deutlich, dass VLM wieder von Cityjet getrennt werden sollte. Berichten von «Austrian

Die Intro Aviation Group des deutschen Unternehmers Hans-Rudolf Wöhrl übernahm im Mai 2014 die Regionalfluggesellschaft Cityjet von Air France-KLM. Zum Package gehörte auch die belgische VLM, welche seit 2010 im Corporate Design und unter dem Namen der Konzernschwester Cityjet flog. Wöhrl machte schnell deutlich, dass VLM wieder von Cityjet getrennt werden sollte. Berichten von «Austrian Aviation» zufolge ist es nun so weit. 

Die VLM soll sich im Rahmen eines Management-Buyout von Intro lösen. Unter Führung des aktuellen CEO Arthur White sollen nebst ACMI- und Charterflügen auch wieder Linienflüge unter eigenem Namen ab Antwerpen angeboten werden. Zu diesem Zweck soll die aktuell aus Fokker-50 bestehende VLM-Flotte durch modernere Flugzeuge ersetzt werden.

Das traumschiff MS deutschland (Beteiligungsgesellschaft) hat einen Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Die anstehenden Reisen bis zum Werftaufenthalt werden wie geplant durchgeführt. Darüber hinaus wird die umfängliche Fortführung des Geschäfts angestrebt und ein neues Finanzierungskonzept erarbeitet, damit das Schiff noch in diesem Jahr auf Weltreise gehen kann.

 hurtigruten könnte britisch werden, was die nationale norwegische Seele zutiefst berührt, da es sich bei Hurtigruten um den traditionsreichen und wichtigen Schifffahrtsdienst entlang der zum Teil nur schwer zugänglichen Küste handelt. Die Londoner Investmentfirma TDR Capital will nämlich über eine Tochterfirma die norwegische Reederei zu 90% übernehmen. Die beiden bisherigen Eigentümer Petter Stordalen und Trygve Hegner sollen den Deal begrüssen; sie würden danach noch zu rund 10% beteiligt sein. 

Alitalia fliegt im aktuellen Winterflugplan zwölf Mal pro Woche von Rom nach Zürich, dies ist ein Flug mehr als im vergangenen Winter und einer weniger als im Sommer 2014. Ausgebaut werden auch die Frequenzen nach London City, Tirana, Tel Aviv, Bukarest, Madrid, Toulouse, Athen, Prag und Frankfurt sowie auf der Langstrecke nach Rio de Janeiro, São Paulo und Abu Dhabi. Zudem fliegen Alitalia und Air Berlin künftig im Codeshare zwischen Italien, Deutschland, Österreich und der Schweiz.