Hotelplan Suisse will noch mehr Airlines anschliessen (Ausgabe 2014-47)

Das dynamische Touroperating wächst weiter – wie auch das Volumen über das B2B-Tool. Im Städtebereich sieht man noch Potenzial.

Das dynamische Touroperating wächst bei Hotelplan Suisse weiterhin stark. «Wir rechneten im eben abgeschlossenen Geschäftsjahr mit 40000 Passagieren, erreicht haben wir aber mehr als 45000», erklärt Tim Bachmann, Director TO Shorthaul, Beach & Cities, «dabei ist die Marge höher als im traditionellen Volumengeschäft.» Auch für 2015 liege das dynamische Geschäft bereits über Budget; da es nicht kataloggebunden ist, setzen die Buchungen schon früher ein. 

Das Hotelplan-Angebot soll künftig noch weiterwachsen. Gerade im Städtebereich, aber auch als Ergänzung zu Autoplan, sieht Bachmann noch viel Potenzial. Im Strandbereich setzt man vermehrt auf Nischenziele wie die Kykladen, aber auch auf mehr Verfügbarkeiten in Massendestinationen während der Hochsaison. Bei den Linienfluganbindungen will man noch mehr Non-GDS-Fluggesellschaften integrieren – dies ist möglich dank dem Flightpool von Peakwork. «Das ist bei uns vor allem für den Abflughafen Basel wichtig», sagt Bachmann. Aus-serdem werden noch ein bis zwei neue Bettenbanken angeschlossen.

Neuigkeiten gibt es auch vom B2B-Tool, über das bereits 25000 Passagiere gebucht wurden und gewisse Reisebüros bereits über 20% ihrer gesamten Hotelplan-Buchungen abwickeln. Einerseits wurde ein verstecktes «Add Fee Tool» installiert, über das die Agenten diskret eigene Buchungsgebühren hinzufügen können. Andererseits wird es bald auch möglich sein, im selben Buchungsablauf mehrere Zimmer zu buchen – bisher ein gewichtiger Schwachpunkt des Tools.

SJ