Die Fitur in Madrid ist schon lange keine reine Ausstellung mehr, sondern fokussiert zunehmend auf zahlreiche thematische Nebenevents, die immer zahlreicher werden. Bereits gut etabliert ist beispielsweise der Bereich Fiturtech, in dem sich wieder alles um Entwicklungen in der Reisetechnologie und neue Mobilgeräte drehen wird. Ein Showroom will dazu einen Eindruck vom Tourismus der Zukunft geben.
Eng damit verknüpft ist der Bereich Fitur Know-how & Export, der allen Arten von Innovationen gewidmet ist die sich natürlich auch mehrheitlich im Technologiebereich abspielen. Die Themen dort sind unter anderem «intelligente Destinationen» und Reise-Apps aller Art.
Nachhaltigkeit ist ebenfalls eines der grossen Fitur-Themen. In Fiturgreen werden nachhaltige Unterkunftsmodelle und die entsprechende Technologie dazu vorgestellt. In einem Workshop geht es darum, wie solche Innovationen finanziert und eventuell öffentlich subventioniert werden können.
Dem LGBT-Segment mit 11% notabene doppelt so schnell wachsend wie der restliche spanische Tourismus wird im Bereich Fitur Gay wieder Rechnung getragen. Erstmals werden auch kleine und mittelständische Unternehmen mit von der Partie sein.
Das Forum «Investour» wird zum ersten Mal seine Tore für alle Länder öffnen. Ziel ist weiterhin der Dialog zwischen Unternehmen aus Afrika und dem Rest der Welt.
Neben diesen Bereichen, die schon seit einigen Jahren fixe Bestandteile der Fitur sind, nimmt die Messe erstmals die Themen Shopping und Gesundheit auf. Auf den ersten Blick mögen diese wenig mit Tourismus zu tun haben. Die Organisatoren sehen für Branchenteilnehmer aber grosses Potenzial im grenzüberschreitenden Gesundheitstourismus. Und das Thema Shopping-Tourismus steht sogar bei der World Tourism Organization so hoch auf der Prioritätenliste, dass sie an der Fitur eine Konferenz dazu organisiert.
Die Fitur findet vom 28. Januar bis 1. Februar 2015 in Madrid statt.
SJ



