Lodges werden zu «Flughäfen» (Ausgabe 2015-22)

Airlink bindet Unterkünfte direkt ins Streckennetz ein.

Es war ein vielbesprochenes Thema an der diesjährigen Indaba in Durban: das neue «Lodge Link Network» der südafrikanischen Fluggesellschaft Airlink. Diverse Luxus-lodges im Krüger-Nationalpark erhalten damit eigene Flugverbindungen mit Anschluss an das weltweite Flugnetz. Jede Lodge erhält einen IATA-Code und wird quasi als Flughafen in die GDS aufgenommen. Damit wird es möglich, mit einem einzigen Ticket via Johannesburg oder Kapstadt in die Lodges zu reisen. 

Mit den Flughäfen Nelspruit (Kruger Mpumalanga International Airport) und Skukuza gibt es zwei Basen, an denen vier brandneue Cessna 208B Grand Caravans stationiert werden. Von dort aus geht es auf drei Routen zu fünf Flugplätzen:

• Londolozi

• Singita

• Sabi Sabi

• Arathusa als «Sammelplatz» für die Lodges

Arathusa, Cheetah Plains, Chitwa Chitwa,

Djuma Vuyatela, Elephant Plains, Nkorho

und Simbambili

• Ulusaba als «Sammelplatz» für die Lodges

Ulusaba Rock, Ulusaba Cliff, &Beyond Lead-

wood und Exeter, Inyati, Leopard Hills, Dulini,

Savanna und Idube.

Die Flüge finden gemäss alle täglich statt, für einzelne Teilstrecken ergeben sich sogar Double-Daily-Verbindungen. Die Strecken sind bereits buchbar und werden sukzessive zwischen Juli und September gestartet. 

Mit der neuen Strategie greift Airlink Federal Airlines an, welche die Flugplätze von Sabi Sand und Singita bereits anfliegt – allerdings direkt von Johannesburg aus. Südafrikanische Touristiker bezweifeln trotzdem, dass die hohen Preise dieser Lodge-Flüge dadurch wirklich sinken.

SJ