Hoteplan Group mit weiterem Schritt zur Klimaneutralität

Die von Futouris angestrebte einheitliche Berechnung der Emissionswerte sorgt für Transparenz und ermöglicht die Wahl klimafreundlicher Reiseangebote.
Nachhaltigkeit
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Mit dem ehrgeizigen Ziel bereits in diesem Jahr ein klimaneutrales Unternehmen zu werden, unterschrieb die Hotelplan Group Ende 2021 die «Glasgow Declaration on Climate Action in Tourism».

Laura Meyer, CEO Hotelplan Group. © TI

«Eine intakte Natur und Umwelt bilden das Fundament für intakte sozioökonomische Systeme und ist damit unerlässlich fürs Reisen. Nebst der Optimierung der eigenen CO2-Emissionen wollen wir zukünftig auch mehr nachhaltige Angebote in unser Produkteportfolio aufnehmen und bei der Kundenberatung einen stärkeren Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit legen», erklärte dazu Laura Meyer, CEO Hotelplan Group.

Die nun vereinbarte Mitgliedschaft bei der Nachhaltigkeitsinitiative Futouris e.V., welche beschloss den Klimaschutz ab 2022 als Branchenprojekt zum Schwerpunkt der gemeinsamen Aktivitäten zu machen, ist ein weiterer Schritt Richtung Klimaneutralität von Hotelplan.

Ein erster, entscheidender Schritt zur Klimaneutralität ist Transparenz, indem die verursachten Emissionen einheitlich berechnet und für Mitarbeitende sowie Kundinnen und Kunden dargestellt werden, können klimafreundlichere Reisen bevorzugt angeboten und gebucht werden. Bisher fehlt ein Klimabilanzierungs-Standard, welcher alle Elemente der touristischen Wertschöpfungskette abdeckt und gleichzeitig von möglichst vielen Partnern als Branchenstandard akzeptiert wird.

In Kooperation mit dem Institut für nachhaltigen Tourismus GmbH, dem Deutschen Reiseverband (DRV) sowie weiteren wichtigen Branchenakteuren entwickeln aktuell die Futouris Mitglieder. Auf Basis dieses Standards sollen künftig bei allen Reisen in den gängigen Informations- und Buchungssystemen die CO2-Emissionen einheitlich ausgewiesen werden.

Die Hotelplan Group, zu der nebst dem Veranstalter Hotelplan Suisse auch der dynamisch paketierende Veranstalter Vtours gehört, unterstützt diese Zielsetzung und möchte aktiv daran mitwirken, dass dieser Klimabilanzierungsstandard im eigenen Unternehmen sowie auch in der Schweizer Reisebranche Anwendung findet. So werden z.B. mit der deutschen Geschäftseinheit Vtours Lösungen erarbeitet, wie die Emissionsdaten von Reisebestandteilen in die dynamischen Paketierungsprozesse eingebunden werden können.

Achim Schneider, CEO Vtours. ©Vtours

«Wir freuen uns, Teil dieser Initiative zu sein und damit einen wertvollen Beitrag zu leisten, die Reiseträume unserer Kundinnen und Kunden zukünftig noch nachhaltiger zu verwirklichen», sagt Achim Schneider, CEO Vtours. Der Vorstandsvorsitzende von Futouris, Prof. Dr. Harald Zeiss, ist begeistert, einen so starken Partner wie die Hotelplan Group gewonnen zu haben. (TI)