Caroline Steimle startet als Head of Corporate Social Responsibilty

Nachhaltigkeits-Expertise für die FTI Group: Steimle wechselt zum 1. Juli 2022 zum Veranstalter.
Caroline Steimle ©FTI Group

Um ihre Nachhaltigkeitsstrategie und -initiativen bestmöglich zu implementieren und die Agenda auch zukünftig weiterzuentwickeln holt sich die FTI Group Caroline Steimle mit an Bord. Sie soll die Planungen in puncto Nachhaltigkeit für die Veranstaltergruppe vorantreiben.

Die CSR-Managerin war vor ihrem Wechsel zur FTI Group über drei Jahre beim Deutschen Komitee für UNICEF e.V. tätig und zeichnete unter anderem in leitender Position für die strategische Weiterentwicklung des UNICEF im Bereich Unternehmenspartnerschaften und für den Aufbau des UNICEF als Nothilfeorganisation bei Unternehmen in Deutschland verantwortlich.

Zuvor war sie über ein Jahr Co.-Geschäftsführerin der Nachhaltigkeitsinitiative Futouris e.V. und gestaltete unter anderem touristische Projekte im Bereich Sustainable Food, Bildung, Menschenrechte und Nachhaltige Reiseprodukte operativ mit.

Darüber hinaus blickt die ausgebildete Hotelfachfrau und diplomierte Betriebswirtin auf rund eine Dekade bei Thomas Cook zurück, wo sie sich zuletzt im Produktmanagement tätig war. Zu ihrem Wechsel sagt sie: «Die Chance, eine derartig grosse Unternehmensgruppe beim zielgerichteten Wandel hin zu mehr und strategischer Nachhaltigkeit zu begleiten, ist eine spannende, facettenreiche Herausforderung, der ich mich gerne stelle.»

Stärkere Ausrichtung auf das Thema Nachhaltigkeit 

Die Schwerpunkte der Nachhaltigkeitsstrategie werden auf ein optimiertes Energiemanagement, Smart Mobility, der Ausbau von Digitalität und ein verbessertes Entsorgungsmanagement gelegt. Gleichzeitig wird die Gruppe auch nachhaltige Reise- und Ausflugsangebote breiter forcieren.

Dafür überarbeitet das Unternehmen Programme und Prozesse im Produktmanagement sowie im Ausflugsportfolio der Incoming Agentur Meeting Point International, die mit ihren Niederlassungen in rund 20 Ferienländern vertreten ist. Kunden sollen im zweiten Schritt auf diese nachhaltigeren Angebote stärker aufmerksam gemacht und zudem umfassend auf Möglichkeiten zur CO₂-Kompensation hingewiesen werden.

Weitere Initiativen zur Nachhaltigkeit sind seit einigen Jahren im Gange: so bezog die Gruppe beispielsweise an ihrem Hauptstandort in München 2010 ein Green Building, auf dem seit 2017 Bienenstöcke aufgestellt sind. Jüngste Einführung ist die Lancierung eines E-Magalogs für Kunden und Reisebüros, die die Kataloginhalte online abbilden – diese sind aus währungstechnischen Gründen allerdings (noch) nicht für den Schweizer Markt verfügbar. (TI)