Unwetter in Ferienregionen: So ist die Lage

Diese Einschränkungen gibt es in Österreich, Kroatien und Slowenien.
Screenshot: SRF

Wer nach Österreich, Kroatien oder Slowenien reisen möchte, muss derzeit mit einigen Einschränkungen rechnen. Schwere Unwetter und heftige Regenfälle haben in den Ferienregionen für Überschwemmungen, unterspülte Strassen und Erdrutsche gesorgt. Dadurch sind zahlreiche Strassen nicht befahrbar und einige Orte nur schwer zu erreichen.

Diese Einschränkungen gibt es in Österreich, Kroatien und Slowenien

Nach den schweren Überschwemmungen, die Teile Sloweniens am vergangenen Wochenende heimgesucht haben, beruhige sich die Lage aktuell, wie das Slowenisches Tourismusbüro gemäss «tip-online.at» mitteilte.

Noch am Montag standen zahlreiche Gebiete unter Wasser – insbesondere die Regionen um die Flüsse Save, Drau und Mur sind von Überschwemmungen betroffen.

Trotz Schäden an Strassen und Unterbrechungen im öffentlichen Verkehr, war der grösste Teil des Landes nicht oder nur leicht betroffen und bleibt für Gäste und Besucher weiterhin geöffnet. Dazu zählen Ljubljana, Novo Mesto, Maribor, die Küsten- und Karstregion, die alpinen Gebiete wie Bled, Woheiner See, Kranjska Gora und Kranj sowie Teile der Pannonischen Tiefebene in Podčetrtek, Rogaška Slatina und Ptuj.

Von Wanderungen in den slowenischen Bergen und Wassersportaktivitäten an Sloweniens Flüssen wird momentan abgeraten. Auch einige Campingplätze mussten geschlossen werden.

Das Unwetter hat auch in Österreich seine Spuren hinterlassen – insbesondere im südlichen Teil des Landes. Vor allem die Bundesländer Kärnten und Steiermark hat es hart getroffen. Neben vielen Landesstrassen sind derzeit auch die Grenzübergänge Lavamünd (B80) und Seebergsattel (B82) wegen Murenabgängen gesperrt. Auch in der Region südlich von Graz ist die Situation weiterhin angespannt.

In Kroatien gibt es durch das Unwetter vor allem entlang des Flusses Save grössere Behinderungen. Davon beeinträchtigt ist der Strassenverkehr im Grossraum der Landeshauptstadt Zagreb.

Wie der «ADAC» mitteilt, werden auch Erdrutsche und Strassensperren aus der Weinregion im dalamitischen Hinterland und dem Inneren der Halbinsel Istrien gemeldet. Die beliebte Ferienregion an der Küste Kroatiens bleibt aber weitestgehend verschont. (TI)