Schauinsland rechnet mit überproportionalem Wachstum

Geschäftsführer Gerald Kassner blickt optimistisch in die Zukunft.
Steffen (l.) und Gerald Kassner. ©Schauinsland

Während der Pandemie nutzte Schauinsland die Zeit um in die Technik zu investieren. Insbesondere wurde mit einem kompletten Telefonrouting, einem Chatbot und einer Speed-Hotline die Erreichbarkeit für die Reisebüros verbessert.

In gewissen Bereichen, beispielsweise in der Produktebeschreibung wird auch gezielt künstliche Intelligenz genutzt.

Trotz dieser Implementierungen bleibt sich Schauinsland-Reisen aber selber treu: «Ferien sind ein emotionales Produkt. Unsere Reisen sind handgemacht und von unseren Produkteabteilungen individuell zusammengestellt. Da ist das menschliche Bauchgefühl unersetzbar», hält Geschäftsführer Gerald Kassner im exklusiven Gespräch mit TRAVEL INSIDE unmissverständlich fest.

Plus 15% im neuen Geschäftsjahr

In das neue Geschäftsjahr (1.11.23-31.10.24) ist Schauinsland mit einem Plus von 15% gegenüber dem Vorjahr gestartet. Trotz der vielen Unwägbarkeiten ist der langjährige Geschäftsführer (seit 1997) sicher, dass viele richtige Entscheidungen und Massnahmen getroffen wurden und glaubt, dass Schauinsland-Reisen auch in Zukunft ein leicht überproportionales Wachstum generieren wird.

«Ich werde noch dabei bleiben!»

Der Plan, dass Gerald Kassners Sohn Steffen in fünf Jahren Schauinsland-Reisen übernimmt wird Schritt für Schritt umgesetzt. Steffen Kassner wird noch aktiver in der Geschäftsführung mitarbeiten, wesentliche Entscheidungen treffen und noch stärker in der Verantwortung stehen. Um von der Pike auf alles kennenzulernen, durchlief und durchläuft Steffen Kassner alle Abteilungen und ist momentan im Vertrieb tätig.

Gerald Kassner selber aber will noch ein paar Jahre dabei bleiben, denn die Touristik sei eine wunderschöne Branche, meinte er.

Hans-Peter Brasser


Das ausführliche Interview mit Gerald Kassner publiziert TRAVEL INSIDE in der nächsten Print-Ausgabe am 11. Januar.