British Airways shiftet Flüge nach Heathrow

Erste Auswirkungen des “Open Skies” zwischen EU und USA werden ersichtlich.

British Airways (BA) will ab dem 30. März 2008 Houston und Dallas/Fort-Worth neu ab London-Heathrow statt wie bis anhin ab London-Gatwick bedienen. Dies ist der erste grosse Wechsel hin zu Heathrow, seitdem am 30. April dieses Jahres das neue „Open Skies Agreement“ zwischen EU und USA in Kraft trat. Unter der bisherigen „Bermuda II“ Regelungen durften Houston und Dallas ab Heathrow gar nicht angeflogen werden.

BA wird dann zwei Mal täglich nach Houston und täglich nach Dallas fliegen, jeweils mit Boeing B-777. Für US-Kunden werden Weiterflüge ab London nach Europa, Afrika und dem Mittleren Osten einfacher.

Unklar ist, wie BA künftig ihre Dienste ab Gatwick, im Süden Londons, gestalten will. Vor der Verschiebung der Flüge nach Houston und Dallas war schon der Flug nach New York nach Heathrow „transferiert“ worden. Ab Gatwick bedient BA in Nordamerika künftig (vorerst?) nur noch die mehrheitlich von Leisure-Kunden gebuchte Destination Miami.

American Airlines, Oneworld-Partner von BA, ist damit der einzige verbleibende Carrier, der Dallas ab Gatwick bedient. Anscheinend überlegt sich Continental Airlines, ihre Flüge ab Gatwick nach Houston ebenfalls nach Heathrow zu verlegen.