Coop versieht seine Produkte schrittweise mit dem Logo „by air“, das dem Kunden aufzeigen soll, welche Artikel der Detailhändler über den Luftweg importiert hat. Der Sticker wird auf die Verpackung oder direkt auf das Produkt geklebt. Wie Coop mitteilt, seien von der neuen Beschriftung vor allem exotische Früchte, Gemüse, Rosen sowie Lammfleisch aus Neuseeland und Rindfleisch aus Argentinien betroffen.
Der Flugzeugtransport soll laut Coop-Mitteilung zugunsten des Schiffstransports verringert werden. Beim Label Bio Suisse ist jeglicher Transport durch Flugzeuge bereits heute untersagt.
Zukünftig kompensiert Coop auch den eigenen CO2-Ausstoss. So hat der Detailhändler einen Fond von 1,5 Mio. Franken eingerichtet, der den CO2-Ausstoss sämtlicher Flugtransporte und Geschäftsreisen kompensiert. In Zusammenarbeit mit WWF werden CO2-reduzierende Projekte unterstützt.
Bleibt die Frage, ob auch bei der Reisetochter ITS Coop Travel künftig mehr auf Schiffs- statt auf Flugtransport gesetzt wird, oder ob den Kunden das Erstehen eines CO2-Kompensationstickets mit jeder Flugreise auferzwungen wird…
