Auch unser « Korrespondent » in Yangon, Jean-Michel Romon (Asia Holidays Travel & Tours) berichtete gestern Abend von einer massiven Verschlechterung der Lage in Myanmar und insbesondere in der Hauptstadt Yangon. Die Auseinandersetzungen zwischen Militär und Mönchen sowie anderen Protestierenden hätten zu einer Welle von Anfragen in der Firma geführt, primär betreffend den Annullationskonditionen. Romon muss dazu aber zunächst mit lokalen Partnern verhandeln, was angesichts der Lage einige Tage in Anspruch nehmen könnte.
Das EDA hat zwar seine Reisehinweise für Myanmar am 25.09. zuletzt aktualisiert, aber bis dato nicht von Reisen abgeraten. Es wird aber empfohlen, sich bei der Reiseagentur über die aktuelle Lage zu informieren und Demonstrationen jeder Art zu meiden.
Inzwischen sagen erste Veranstalter Reisen ab. Studiosus beispielsweise sagt sämtliche Reisen bis 15. Oktober ab, nachdem eine Eskalation der Lage drohe. Derzeit befinde sich noch eine Reisegruppe in der Stadt Bagan; die Lage dort sei aber vergleichsweise ruhig, und alle Gäste seien wohlauf. Noch besteht bei Studiosus derzeit kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung von Myanmar-Reisen, die nach dem 15. Oktober beginnen.
