SAS verbessert Langstrecken-Businessklasse

Neuer flexibler Business-Tarif wird eingeführt.

Die nordische Airline SAS hat ein Massnahmenpaket veröffentlicht, nach welchem der Service für Geschäftsreisende deutlich verbessert werden soll. Dazu gehört nebst “kosmetischen” Änderungen wie einem neuen Comfort-Kit und zusätzlichen Frühstücks-Optionen vor allem ein Last-Minute-Tarif für Businessflüge.

Das «A Class Ticket» kann man ab dem 1. November bis kurz vor Boarding erstehen und erhält damit garantiert einen Sitz in Business auf den Routen von Kopenhagen oder Stockholm nach Bangkok, Tokio, Dubai, Chicago, New York, Seattle und Washington. Die Business-Tarifvarianten reichen von «fully flexible» bis «fixed business». Zudem gibt e seine Klassen-Kombinationsmöglichkeit, sprich Business hin und Economy retour oder umgekehrt.

Zudem ist der neue «Business Sleeper» Sitz nun auf der ganzen Langstreckenflotte von SAS installiert. Und das Inflight Entertainment-System wurde massiv ausgebaut.

Im Übrigen hat SAS vermeldet, dass alle 27 Propellermaschinen vom Typ Dash 8-Q400 nach mehr als zwei Wochen Flugverbot ab Donnerstag wieder im Betrieb gehen. Sensible Teile am Fahrwerk wurden ausgewechselt und genaue Inspektionen durchgeführt. SAS erwägt aufgrund der Vorfälle in Aalborg und Vilnius Schadensersatzansprüche gegen den kanadischen Flugzeughersteller Bombardier. Durch die Flugabsagen entstanden dem Unternehmen nach eigenen Angaben Einnahmeverluste von 42 Mio. EUR.