Air Berlin erwirtschaftete im Jahr 2007 ein EBIT von 21,5 Mio. Euro (2006: 64,2 Mio.) und ein Ergebnis nach Steuern von 11 Mio. Euro (2006: 50,1 Mio.). Wie bereits mitgeteilt, traten Verzögerungen bei der LTU-Integration und technische Probleme beim Zusammenführen der EDV-Systeme von Air Berlin und LTU auf, welche zu einer Ergebnisbelastung in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrages führten.
Der Air Berlin-Board war seinerzeit davon ausgegangen, dass die Belastungen im Zusammenhang mit der LTU-Integration durch einen Einmal-Ertrag aus der Auflösung von Rückstellungen ausgeglichen werden könnten. Die erwartete Kompensation konnte jedoch auf Grund einer aktualisierten Bewertung nicht als Sonderertrag realisiert werden, sondern wurde erfolgsneutral erfasst. So konnte das Unternehmen auch das branchenweit schwache 2. Quartal nicht mehr kompensieren.
Dass Air Berlin dennoch gesund dasteht, bezeugen andere Zahlen: Das EBITDAR konnte um 48% von 256,5 auf 379 Mio. Euro gesteigert werden; der Umsatz betrug 2,54 Milliarden Euro (2006: 1,58 Mrd.). Detaillierte Angaben will Air Berlin am 31. März machen.
