TUI: Fredriksen erhält Unterstützung

Der «Konzern-Rebell» will zwei Plätze im Aufsichtsrat.

Mit Filip Weintraub, einem der Besitzer des norwegischen Vermögensverwalters Skagen Funds, schlägt sich laut «Financial Times Deutschland» erstmals ein bedeutender TUI-Aktionär auf die Seite von «Konzern-Rebell» John Fredriksen. Skagen Funds hält nach eigenen Angaben mit rund 90 Mio. Euro knapp zwei Prozent der TUI-Anteile.

Fredriksen (grösster TUI-Aktionär mit 11,7%) will eine rasche Trennung von der Schifffahrtssparte Hapag-Lloyd. Er verlangt zwei Sitze im Aufsichtsrat – einen für sich und einen für seinen Vertrauten Tor Olav Troim. TUI-Vorstandschef Michael Frenzel ist dagegen.

Weiter berichtet die «FTD», dass die Konzernspitzen von TUI und der Deutschen Bahn einen Komplettverkauf des Touristik- und Schifffahrtskonzerns an die Deutsche Bahn durch. Doch dort regt sich offenbar im Management Widerstand. Oberste Priorität bei der Deutschen Bahn habe der Teilbörsengang.