Am Wochenende ist der geplante Einstieg des saudi-arabischen Milliardärs Scheich Mohamed Bin Issa Al Jaber bei der Austrian Airlines (AUA) definitiv gescheitert. Der Investor wollte sich für rund 150 Mio. Euro einen Anteil von rund 20% sichern und gleichzeitig im Aufsichtsrat Einsitz nehmen. Nicht vom Tisch ist hingegen ein Einstieg von Lufthansa. Die deutsche Kranich-Airline wurde bereist des öftern als Partner ins Feld geführt – nicht zuletzt aufgrund der positiv verlaufenen Übernahme und Integration von Swiss in den Lufthansa-Konzern.
Nun hat sich der österreichische Verkehrsminister zu Wort gemeldet und sich gegen eine Beteiligung der Lufthansa an der AUA ausgesprochen. AUA müsse österreichisch bleiben, eine LH-Beteiligung wäre eine Bedrohung für den Wirtschaftsstandort Österreich – das Drehkreuz Wien, speziell für Flüge nach Osteuropa – wäre gefährdet, wird der Minister in den österreichischen Medien zitiert.
