Kerosinmangel: Johannesburg-Zürich neu mit Zwischenstop

Swiss kann den Rückflug zwischen der grössten Stadt Südafrikas und Zürich – voraussichtlich nur vorübergehend – nicht mehr nonstop operieren.
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Durch einen Brand Anfang Januar dieses in der Natref-Raffinerie in Sasolburg, südlich von Johannesburg, fiel das einzige Werk in Südafrika aus, welches Rohöl verfeinern kann. Erst gegen Ende Februar soll das Werk wieder funktionstüchtig sein. Dies führt nun zu Engpässen beim Kerosin, unter anderem auch beim OR Tambo International Airport in Johannesburg.

Davon betroffen sind verschiedene Airlines, darunter auch die Swiss und deren ‘Mutter’ Lufthansa. Damit der Flugbetrieb zwischen Zürich und Johannesburg dennoch aufrechterhalten werden kann, ist Swiss nun gewzungen, beim Rückflug ab Südafrika mit dem Airbus A340 einen Tankstop in Windhoek, der Hauptstadt Namibias, einzulegen.

Diese Massnahme ist seit vergangenem Samstag, 18. Januar in Kraft und wird bis auf weiteres beibehalten. Die Airline bedauert, dass es dadurch «zu verspäteten Ankünften in Zürich und in der Folge zu Unannehmlichkeiten bezüglich Anschlussflügen» kommen könne.

Auch Lufthansa muss Zwischentanken

Der Flug von Lufthansa hat das gleiche Problem. Die LH betankt ihre Boeing 747-8 auf dem Flug nach Frankfurt mit der in der Küstenstadt Durban, während der München-Flug der Kranich-Airline zur Zapfsäule in Luanda runter muss.

Gemäss Medienberichten betrifft dieses Phänomen aber nicht alle Airlines. So flogen  beispielsweise (Stand Montagmorgen 20. Januar) Air France, British Airways und KLM fliegen weiterhin ohne Zwischenstopp. (TI)