Am Montag, 31. August, hatte Gaudenz Thoma seinen letzten Arbeitstag als CEO von Graubünden Ferien (GRF). Vertragsgemäss ist er bis Ende Februar 2016 noch auf der Payroll der kantonalen Marketingorganisation, die er mehr als acht Jahre geleitet hat. Der Umbau von Graubünden Ferien zur verkaufsorientierten Organisation sowie die Positionierung am Markt seien so weit fortgeschritten, dass GRF nun in eine neue Phase treten könne. Der Vorstand und der CEO seien übereinstimmend zum Schluss gekommen, dass die Zukunft von GRF unter neuer Leitung in Angriff genommen werde, heisst es in einer Mitteilung.
In der Übergangsphase bildet sich ein neues Geschäftsleitungsgremium mit Marcel Friberg (Präsiden GRF), Myriam Keller (COO) und Manuela Michel (Head of Product Development). Myriam Keller, bis dato stellvertretende CEO, übernimmt ad interim die operative Leitung von GRF. Die Rahmenbedingungen für die Nachfolgeregelung sind durch den Vorstand definiert, damit diese zügig geregelt werden kann. Parallel dazu beschäftigen sich Vorstand und Geschäftsleitung mit der künftigen Ausrichtung von GRF, indem die Strategie überprüft und wo nötig angepasst wird.
Die strategische Ausrichtung für die Jahre 2014 bis 2018 von GRF greift und trägt erste Früchte. So konnte sich GRF als Organisation weiter stabilisieren und als Kompetenzzentrum stärken. Auch ist es der Geschäftsleitung unter Führung vonGaudenz Thoma gelungen, den im letzten Dezember eingeleiteten Umbau rasch umzusetzen und die Strukturen zu festigen. Graubünden Ferien tritt nun in eine neue Phase, bei der es darum geht, die künftigen Herausforderungen am Markt sowie die künftigen Geschäftsfelder von GRF zu etablieren, heisst es in einer Mitteilung.
Thoma blickt zurück: «Es waren wunderbare und intensive Jahre. Eine bereichernde, lehrreiche und herausfordernde Zeit, auf die ich mit Stolz zurück blicke. Ich werde mit Graubünden auch in Zukunft verbunden bleiben, auch wenn für mich nun der Zeitpunkt gekommen ist, zu neuen Ufern aufzubrechen.» Gegenüber MICE-tip erklärt er: «Wir haben die weitere Entwicklung intensiv und seit längerem diskutiert und sind zu einem Entscheid gekommen, der für mich stimmt. Ich habe nun Zeit, mich nach einer neuen Aufgabe umzusehen. Ich bin offen für vieles, eine neue Herausforderung im Tourismus kann, muss aber nicht sein».
