Attraktionen werden vermehrt über Online-Reisebüros gebucht

Gemäss einer Studie von Arival haben sich Buchungen für Besucherattraktionen über Online-Reisebüros seit 2019 mehr als verdoppelt.
Besucherattraktionen werden immer häufiger über Online-Anbieter gebucht. ©zvg

Die Veranstaltungs- und Informationsplattform Arival hat eine Studie veröffentlicht, die aufzeigt, dass Online-Reisebüros (OTAs) stark auf dem Vormarsch sind.

Der Vertrieb von Besucherattraktionen, zu denen Kulturstätten und Denkmäler, Museen, Zoos und Aquarien, Aussichtsplattformen und Vergnügungsparks gehören, hat sich gemäss Studie drastisch verändert, da sich der Anteil der Online-Reisebüros (OTAs) an den Buchungen seit 2019 mehr als verdoppelt habe.

Gemäss der Studie von Arival, die auf einer Umfrage unter fast 700 Besucherattraktionen weltweit basiert, nehmen Online-Reisebüros jetzt 18% aller Attraktionsbuchungen weltweit vor, während es vor der Pandemie weniger als 10% waren.

«Besucherattraktionen sind seit langem die Hauptantriebskraft des Tourismus, der eigentliche Grund für den Besuch eines Ortes», sagt Douglas Quinby, Mitbegründer und CEO von Arival.

Schwierigkeit, auf Tickets zuzugreifen 

Er ergänzt: «Die Nachfrage der Reisenden nach den grossen Sehenswürdigkeiten ist grenzenlos, aber die Verfügbarkeit von Tickets und die technischen Möglichkeiten der Reisebranche, auf diese zuzugreifen, sind es nicht. Die grossen Online-Marktplätze für Reiseerlebnisse haben dies erkannt und beträchtliche Investitionen getätigt, um Tickets für Attraktionen anbieten zu können. Es bleibt noch viel zu tun, um Attraktionen mit dem globalen Reisevertriebssystem zu verbinden.»

Trotz des Wachstums von Online-Reisebüros und Attraktionswebsites sei der Offline-Ticketverkauf nach wie vor die bei weitem grösste Verkaufsstelle. Auch die Technologie bleibe ein limitierender Faktor. Eine von drei Attraktionen nutze beispielsweise kein modernes Online-Ticketing-System und verfüge nicht über eine Online-Verbindung zu Wiederverkaufspartnern. (TI)