Die Risikoübersicht der Woche 9 für Reisende

Damit ist in der aktuellen Woche 9 zu rechnen – die Reiserisiken mit dem Monitoring-Unternehmen A3M.
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Sieben Kontinente, 195 Länder, acht Milliarden Menschen: Unsere Welt steht niemals still. Tagtäglich bewegen unzählige Ereignisse die Bevölkerung in den unterschiedlichsten Teilen des Planeten – Wahlen werden abgehalten, Proteste organisiert und neue Krisenherde tun sich auf.

Viele der Geschehnisse gehen in der allgemeinen Informationsflut des digitalen Zeitalters oftmals unter, einige andere sind auch schlichtweg zu weit weg.

Um den Überblick zu behalten, stellt Krisenfrühwarn-Experte A3M für uns wöchentlich eine Auswahl der wichtigsten Ereignisse zusammen.


 

Bahnstreik in Italien 

In Italien kommt es am heutigen Samstag aller Vorauaaicht nach zu einem landesweiten Bahnstreik. Sollte der Arbeitskampf wie geplant und mit hoher Beteiligung stattfinden, ist mit erheblichen Einschränkungen im Schienenverkehr zu rechnen. Auch vor und nach den offiziellen Streikzeiten sind aus organisatorischen Gründen Behinderungen möglich – Reisende sind angehalten, sich rechtzeitig über die Situation vor Ort zu informieren. 

Bundestagswahlen in Deutschland 

In Deutschland wählen die Menschen am morgigen Sonntag, den 23.01., einen neuen Bundestag. Die Umfragen der vergangenen Wochen sehen CDU und CSU regelmäaaig mit etwa 30 Prozent deutlich in Führung. Es folgen mit Abstand AfD, SPD und Grüne. Im Hinblick auf die Wahl und insbesondere nach Verkündigung der offiziellen Ergebnisse ist mit Protesten zu rechnen, die Behörden erhöhen entsprechend die Sicherheitsmassnahmen. In den Städten sind örtliche Verkehrsbehinderungen möglich.  

Demonstrationen in Solidarität mit der Ukraine in mehreren Städten 

In mehreren europäischen Städten, darunter Prag, Paris und Athen, kommt es ebenfalls am Sonntag zu Demonstrationen in Solidarität mit der Ukraine. Hintergrund ist der neue, harte Kurs der US-Regierung hinsichtlich des russischen Angriffskriegs in der Ukraine.  Behinderungen im städtischen Verkehr sind nicht auszuschliessen.  

Pro-ukrainische Proteste in Sydney 

Auch in der australischen Metropole Sydney haben Aktivisten für Montag, den 24.02., zu einer Kundgebung in Solidarität mit der Ukraine aufgerufen. Die Behörden rechnen mit zahlreichen Teilnehmenden. Lokale Verkehrseinschränkungen sind möglich.  

easyJet-Streik in Italien 

Die Mitarbeitenden der Fluggesellschaft easyJet in Italien haben für kommenden Freitag, den 28.02., einen flächendeckenden Streik angekündigt. Im Falle von Streikmassnahmen ist mit erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Reisende sollten sich vor Abflug über die Situation vor Ort informieren.  

Generalstreik in Griechenland 

Auch in Griechenland wird am nächsten Freitag die Arbeit niedergelegt – in der Hellenischen Republik kommt es vorauaaichtlich zu einem Generalstreik, zu dem verschiedene Gewerkschaften und Gruppierungen aufgerufen haben. Es ist mit Einschränkungen im öffentlichen Leben, Verkehrsbehinderungen und erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen. Gewaltsame Zusammenstösse zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten sind nicht auszuschliessen. (TI)