Globetrotter Group konnte Umsatz knapp halten

Im Jahr 2024 verzeichnete das Unternehmen einen Umsatz von 202 Mio. CHF.
André Lüthi, Globetrotter Group. ©Globetrotter

Die Reisefreudigkeit der Schweizerinnen und Schweizer sei weiterhin ungebrochen, erklärt die Globetrotter Group. Mit seinen 12 Reiseunternehmen und 350 Mitarbeitenden erreichte die Gruppe im Jahr 2024 einen Umsatz von 202 Mio. Franken.

Gemäss der Globetrotter Group habe das ausgezeichnete ‘Nach-Pandemie-Jahr’ 2023 – aufgrund der aufgestauten Reise-Sehnsucht während den Jahren 2020 bis 2022 – egalisiert werden können, trotz immer grösserer Online-Konkurrenz. Gegenüber dem vorjährigen Umsatz von 204 Mio. Franken bedeutet dies jedoch ein Rückgang.

«Es gibt ein Segment Reisende, das will die persönliche Beratung durch einen erfahrenen Reiseprofi, der die Länder aus eigener Erfahrung kennt, der die komplexen Buchungsprozesse abwickelt, Umbuchungen tätigt und über eine 24-Std.-Helpline verfügt» sagt André Lüthi.

Overtourism und CO2-Kompensationen 

Ob für individuell komponierte Reisen oder für Kleingruppen – die Nachfrage hat sich gemäss der Globetrotter Group sehr erfreulich entwickelt. Lüthi kommentiert: «Im Speziellen Frühpensionierte und Pensionierte scheinen das Reisen nach der Pandemie noch mehr entdeckt zu haben – ob Polit- und Studienreisen, Sprachschulen oder Tauchreisen – man scheint nach dem Motto zu reisen ‘ich reise gratis, die Erben bezahlen’.»

Die Herausforderung Overtourism wurde gemäss Lüthi von der Kundschaft im Jahr 2024 vermehrt angesprochen und nicht wenige würden nach Alternativen zu den Hotspots dieser Welt suchen. Bei den CO2-Kompensationen sei eine Stagnation im tiefen einstelligen Prozent-Bereich eingetreten.

Zur Globetrotter Group gehören Abenteuerreisen, Art of Travel, Bike Adventure Tours, Brasa Reisen, Die Spezialisten, Dive & Travel, Globetrotter Magazin, Globetrotter Travel Service, Media Touristik, Natural Reisen, Nayak Reisen und Ozeania Reisen. (TI)