
Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat entschieden, Bordkarten auf Papier abzuschaffen. Anstatt die Bordkarte herunterzuladen und auszudrucken, werden Ryanair-Passagiere ab November dazu angehalten, eine digitale Bordkarte zu verwenden, die beim Check-in in der App von Ryanair generiert wird.
Wie die Fluggesellschaft mitteilt, würden bereits heute fast 80% aller Passagiere diese digitale Bordkarte benutzen. Ab November 2025 sollen folglich fast alle Gebühren für das Einchecken am Flughafen entfallen, da alle Fluggäste online bzw. per App eingecheckt haben.
Gemäss Ryanair wird durch das papierlose Boarding der CO2-Fussabdruck verringert, indem jedes Jahr über 300 Tonnen Papierabfall eingespart werde.
App enthält Features wie Live-Fluginformationen und -Updates
Des Weiteren würde die App den Kunden auch Vorteile bringen, da sie von einer Reihe hilfreicher In-App-Funktionen und Initiativen profitieren, erklärt die Fluggesellschaft. Die neue Funktion ‘Order to Seat’ ermögliche es den Passagieren beispielsweise, direkt von ihrem Sitzplatz aus zu bestellen und zuerst bedient zu werden.
Weitere Features beinhalten Live-Fluginformationen und -Updates, direkte Updates von Ryanair bei möglichen Störungen, Terminal-, Gate- und Boarding-Status-Updates sowie alternative Flugoptionen in Echtzeit bei Störungen.
Ryanair CMO Dara Brady kommentiert: «Die Umstellung auf 100% papierlose Bordkarten ab November 2025 wird es uns ermöglichen, unseren Kunden ein verbessertes Reiseerlebnis zu bieten, das durch die Ryanair-App während unseres weniger geschäftigen Winterflugplans optimiert wird. Dies wird für die Fluggäste bei Störungen besonders nützlich sein, da es Echtzeit-Updates von unserem Betriebszentrum direkt auf die Mobiltelefone der Fluggäste ermöglicht und sie auch über alternative Flugoptionen informiert und bei Bedarf Transfers oder Hotelunterkünfte anbietet.»
Es habe zudem ein massiver Umstieg auf die Nutzung von Mobiltelefonen stattgefunden, und da fast 80% der Ryanair-Kunden bereits die Ryanair-App nutzen würden, sei es an der Zeit, auch die verbleibenden Fluggäste auf die digitale Technik umzustellen, erklärt Dara Brady weiter. (TI)
