
Fünf Tage, vier Nächte und eine ordentliche Portion Entdeckungsgeist: Die Studienreise nach Montenegro vom 1.– 5. Juni 2025 war eine gelungene Mischung aus Adria-Feeling, Hotelinspiration und mediterraner Leichtigkeit.
Los ging’s am Sonntagmorgen zu früher Stunde am Flughafen Zürich. Nach der Landung in Dubrovnik hiess es gleich: Willkommen im Balkan – an der Grenze zu Montenegro mussten wir kaum warten. Ein kleiner Wermutstropfen blieb allerdings: Den ersehnten Pass-Stempel gab’s leider nicht.
Die Sonne meinte es mehr als gut mit uns, strahlend blauer Himmel von früh bis spät, perfekte Bedingungen für unser Reiseprogramm. Einmal in Herceg Novi angekommen, starteten wir direkt mit der ersten Hotelbesichtigung vom charmanten, historisch restaurierten Lazure Hotel & Marina über das moderne Palmon Bay Hotel mit privatem Beach Club und weiteren Badeferienhotels, die die ideale Voraussetzung für unvergessliche Ferientage bieten.

Der zweite Tag führte uns durch die märchenhafte Bucht von Kotor – ein echtes Postkartenmotiv. Zwischen Hoteltouren und Lady of the Rocks blieb Raum für die Erkenntnis: Montenegro ist klein, aber fein – und mit Liebe zum Detail wird hier gern gearbeitet.
Dienstag war Kulturprogramm angesagt, doch zunächst stand das eindrucksvolle Chedi Luštica Bay auf dem Programm – ein modernes Luxusresort direkt am Yachthafen, das mit Design, Ruhe und Stil begeistert. Danach erkundeten wir Kotor zu Fuss, bevor wir mit der Seilbahn auf den Lovćen fuhren und eine Aussicht genossen, die man so schnell nicht vergisst.
Das Highlight am Mittwoch war das charmante Boutiquehotel California by Aycon, in dem wir zum Mittagessen eingeladen waren. Das Hotel liegt direkt vor dem historischen Fischerdorf Sveti Stefan, einem der berühmtesten Wahrzeichen Montenegros. Die auf einer kleinen Insel gelegene ehemalige Fischersiedlung besticht durch ihre einzigartige Lage und ihr malerisches Erscheinungsbild. Heute ist Sveti Stefan ein exklusives Resort, das Luxus mit Geschichte verbindet und mit seinen hübschen Gebäuden und verwinkelten Gassen ein echtes Postkartenmotiv abgibt. Allerdings ist das Resort momentan aufgrund rechtlicher Probleme geschlossen.

Vor dem letzten Abendessen nutzten einige von uns die Gelegenheit, die wunderschöne Altstadt von Budva zu erkunden – mit ihren engen Gassen, historischen Mauern und lebendiger Atmosphäre ein echtes Juwel an der Adriaküste.
Am Donnerstag ging’s früh schon wieder zurück nach Dubrovnik und dann nach Zürich. Fazit? Wer Montenegro bucht, bucht nicht nur ein Reiseziel, sondern ein Lebensgefühl: entspannt, charmant, wunderschöne Kulissen– und manchmal einfach ein bisschen Balkan.
Things to do
- Historische Städte wie Kotor, Perast oder Budva besuchen
- Baden und Entspannen an der Adria: Traumhafte (Kiesel)Strände und Buchten in Budva, Sveti Stefan und der Bucht von Kotor
- Bootstour zur Insel ‘Lady of the Rocks’: Kleine künstliche Insel mit Kirche und Museum vor Perast
- Wandern und Natur geniessen: zum Beispiel im Durmitor Nationalpark die vielfältige Landschaften von schneebedeckten Bergen zu Bergseen, wunderschöne Wanderungen
- Kulinarische Spezialitäten probieren: frischer Fisch, lokale Weine und traditionelle Gerichte wie Cevapi oder Njeguški Schinken
- Seilbahnfahrt auf den Lovćen: Panoramablick, der lange in Erinnerung bleibt
- Tara-Schlucht: Europas tiefste Schlucht – ideal für Rafting, Abenteuer und spektakuläre Aussichten
Good to know
- Beste Reisezeit: Mai, Juni, September und Oktober. Im Juli und August kommt das Land an seine Kapazitätsgrenzen
- Währung ist der Euro, obwohl das Land noch nicht zur EU gehört
- Der längste Strand an der Adria befindet sich in Montenegro
- Nach dem Grand Canyon die zweitgrösste Schlucht der Welt – Tara Schlucht, befindet sich in Montenegro
- Montenegro ist das drittjüngste Land der Welt
Annina Amgwerd, Product Manager Hotelplan
