
Nahe der bei Touristen beliebten Stadt Ierapetra auf der griechischen Ferieninsel ist am Mittwochnachmittag ein Feuer ausgebrochen, welches sich in der Nacht auf Donnerstag rasant ausgebreitet hat. Der Brand, der durch die Wälder an der Küstenregion fegt, wird von starken Winden angefacht.
Mehr als 1500 Personen evakuiert
Die Brände bedrohen Ortschaften und touristische Unterkünfte. Mehr als 1500 Anwohner und Touristen mussten vor den Flammen fliehen. In der Ortschaft Ferma fand eine Evakuierung von Hotels, Häusern und Wohnungen statt, da sich das Feuer dem Ort nähert. Auch für umliegende Orte wurden Evakuierungen angeordnet. Viele der Anwohner und Touristen wurden angewiesen, sich nach Ierapetra zu begeben.
Es sind zahlreiche Löschflugzeuge und Hubschrauber im Einsatz. Wie die Behörden mitteilten, wurde die Feuerweher mit zusätzlichen Einsatzkräften aus anderen Regionen Griechenlands verstärkt.
Hohe Brandgefahr in mehreren Regionen Griechenlands
Die Brandgefahr bleibt in zahlreichen Regionen Griechenlands enorm, Winde und Trockenheit könnten auch den kleinsten Brandherd zu einem Grossbrand anfachen, warnt die Feuerwehr. (TI)
