Der durchschnittliche Preis pro Cruise-Dossier ist im letzten Jahr fast überall leicht gestiegen (oder zumindest stabil geblieben), die Zahl der Aktionen hielt sich im Rahmen in diesem Jahr dürfte es im Massenmarkt etwas anders aussehen. Der Trend nach höherwertigeren Kabinen, höherwertigeren Schiffen und z.T. längeren Kreuzfahrten wird vielerorts bestätigt und hält weiter an der Schweizer Cruisegast gönnt sich etwas. Der Trend zeugt aber auch von einem wachsenden Repeater-Markt, der sich tendenziell eher «nach oben» entwickelt. Zudem schwindet die Schwellenangst, eine bislang eher «unbekannte» Reederei zu buchen. Auf der andern Seite wird da und dort die Entwicklung des (preissensiblen) Familiensegments kritisch beurteilt: Die zum Teil überteuerten und unübersichtlichen Extraleistungen, die an Bord verrechnet werden, könnten zunehmend abschreckend wirken. Nicht zu unterschätzen ist übrigens die Bedeutung des Gruppen- und Chartergeschäfts, das für viele Kunden eine Art «Einstiegshilfe» ist. Bezüglich Destinations-Trends haben das Westliche und Östliche Mittelmeer die Nase unverändert vorne, gefolgt von Nordeuropa und der Karibik. Eine interessante Entwicklung wird da und dort Asien zugesprochen, insbesondere China, wo sich die grossen Reedereien immer stärker engagieren. Auch Expeditionsfahrten liegen im Trend.
BE



