Auf «Transform 2015» folgt «Perform 2020» (Ausgabe 2014-38)

Air France-KLM will das Geschäft mit Transavia massiv ausbauen.

Air France-KLM lässt weiterhin keinen Stein auf dem anderen. Als Nachfolger des Programms «Transform 2015» hat die Airline nun den «Perform 2020»-Plan vorgestellt, um die lancierten Initiativen weiterzuführen. So soll der Umsteigeverkehr an den Drehkreuzen ausgebaut werden, gleichzeitig sollen aber die Direktverbindungen durch die Schaffung einer neuen Business-Unit optimiert werden. Nicht zuletzt will sich die Airline auch im europäischen Freizeitreisemarkt stärker aufstellen und damit beispielsweise der deutschen Lufthansa und deren Tochter Germanwings Konkurrenz machen. Hier kommt die eigene Tochtergesellschaft Transavia ins Spiel. Diese soll nun nicht wie geplant auf 50 Jets, sondern innert zwei Jahren sogar auf 100 Jets wachsen. Am Flughafen Paris-Orly will Air France-KLM die bisherigen Verbindungen, die mit Verlust geflogen sind, aufgeben und die Slots dafür Transavia zur Verfügung stellen. Medienberichten zufolge soll für Trans-avia je ein Standort in München, Lissabon und Porto eröffnet werden. Weitere sind offenbar in Planung. Gegen die Umbaupläne und die bevorstehenden Einsparungen haben die Piloten bereits Arbeitskämpfe angekündigt und in dieser Woche auch umgesetzt.

SJ