Best Western strukturiert um (Ausgabe 2015-20)

Das Schweiz-Büro in Bern wird mit reduziertem Personal weiter­geführt, CEO Peter Michel geht in Pension.

Best Western konsolidiert ihre Unternehmensstruktur in Europa. Dabei werden die drei bisherigen Länderorganisationen in Deutschland (mit Luxemburg), der Schweiz (mit Liechtenstein) und in Österreich (mit Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien) ab 2016 unter das gemeinsame Dach von Best Western Hotels Central Europe mit Sitz in Eschborn (D) gestellt. In Wien und Bern werden weiterhin Regionalbüros betrieben. Die neue Central-Europe-Organisation umfasst rund 260 Hotels in zehn Ländern.

«In der neuen Organisation profitieren die Hotels von Synergien, einer deutlich erweiterten Dienstleistungspalette und wesentlich mehr Marketingpower», sagt Marcus Smola, Geschäftsführer Best Western Hotels Central Europe. Und: «Da die Märkte künftig länderübergreifend bearbeitet werden können, wird unser Portfolio für alle Kunden deutlich attraktiver.»

Best Western Swiss Hotels betreute bis anhin vom Sitz in Bern aus 33 Hotels – es werden allerdings nicht sämtliche Mitglieder den Schritt in die neue Organisation vollziehen: Rund zehn Prozent springen voraussichtlich ab. «Im Zuge der Neuorganisation hat das eine oder andere Haus grundsätzliche Überlegungen angestellt und sich für einen neuen Weg entschieden», sagt CEO Peter Michel dazu. 

Gewisse Abgänge werden auch in den anderen Ländern erwartet, wobei Smola überzeugt ist, dass diese Austritte durch neue Mitglieder mehr als nur aufgegangen werden können. 

Der bisherige Sitz in Bern wird in ein Regionalbüro umfunktioniert – CEO Peter Michel, seit 1999 im Amt, geht Ende Jahr in den Ruhestand. «Unser Personal ist schon seit einiger Zeit über die Entwicklung informiert, der Bestand wird inzwischen kontinuierlich angepasst», so Michel. Künftig werden drei bis vier Mitarbeitende in Bern die Schweizer Häuser betreuen. 

BE