Einen klareren Fokus auf die Destinationen und die Experten dahinter dies scheint zurzeit die Stossrichtung bei Hotelplan Suisse zu sein, wenn es um die Organisation der Abteilungen geht. Auch der Langstrecken- und Spezialistenbereich wurde dahingehend angepasst, nachdem Pino Andreano ihn im Sommer übernommen hat.
Dies hat zur Folge, dass in der Produktion wieder klassische Product Managers arbeiten, die ein Produkt komplett betreuen. 25 sind es an der Zahl, angeführt von den Produkt-Direktoren Sandra Räber und Christoph Infanger. «Damit gibt es pro Gebiet nun intern und extern wieder eine einzige Ansprechperson, nachdem dies in den letzten Jahren nicht der Fall war», erklärt Andreano. Der Job des «PM» werde damit interessanter, und die Abläufe könnten vereinfacht werden. Zudem fördere man dadurch das Spezialistenwissen für die Travelhouse-Produkte, welches auch für die anderen Marken genutzt werde.
Die Sales- und Operations-Teams werden unter der Leitung von Ursina Bisquolm gebündelt und nur noch nach Gebiet aufgeteilt, nicht mehr nach Marke. Mit 78 Mitarbeitern in dieser Abteilung will man Know-how aufbauen und mehr Wert auf Service legen. Im Organigramm sind die Abteilungen Produktion und Sales & Operations zwar getrennt; die Büros sind aber gemischt, sodass die Produktmanager gleich neben den jeweiligen Verkäufern arbeiten.
Das ehemalige Globus-reisen-Team arbeitet in der neuen Abteilung «Special Tours», die von Monika Peter geleitet wird. Dieser Bereich für Gruppenreisen mit Hotelplan und Globus Reisen wird auf den kulturellen Aspekt setzen einerseits mit den klassischen Kreuzflügen, aber auch z. B. aktuell mit einer Iran-Zugreise oder Reisen nach Peru, Sri Lanka und Schottland.
Das dynamische Touroperating im Langstreckenbereich ist im Business Support angesiedelt, der von Thomas Katz verantwortet wird. Hier wird auch das Yielding erledigt. Komplettiert wird die Division durch das elfköpfige Cruise-Team von Marco Strub.
Mit dieser leicht angepassten Organisation befinden sich nun alle Spezia-listenmarken von Hotelplan Suisse wieder in einer einzigen Division. An der Katalogproduktion ändert sich aber nichts abgesehen davon, dass die Kataloge Hotelplan USA und Hotelplan Kanada separiert wurden.
«Doppelte» Kataloge, also z. B. Hotelplan USA und Skytours USA, wird es weiterhin geben. «Solange beide genug Umsatz bringen, halten wir daran fest», sagt Andreano. Während die Hotelplan-Kataloge eher das Basis-Produkt beinhalten und sich für Einsteiger eignen, bieten sich die Travelhouse-Kataloge für «fortgeschrittene» Kunden an.
SJ



