Endlich: EDA rät nicht mehr vor Reisen nach Kenia ab (Ausgabe 2008-08)

Vorgestern Mittwoch hat das EDA den Reisehinweis für Kenia geändert. Der Passus «Bis zur Klärung der Lage wird von Touristen- und anderen nicht dringenden Reisen nach Kenia abgeraten» wurde gestrichen. Neu heisst es im EDA-Hinweis nur noch: «Die Lage hat sich in weiten Teilen des Landes vordergründig beruhigt, bleibt aber sehr instabil. Sie kann sich

Vorgestern Mittwoch hat das EDA den Reisehinweis für Kenia geändert.
Der Passus «Bis zur Klärung der Lage wird von Touristen- und anderen
nicht dringenden Reisen nach Kenia abgeraten» wurde gestrichen.

Neu heisst es im EDA-Hinweis nur noch: «Die Lage hat sich in weiten
Teilen des Landes vordergründig beruhigt, bleibt aber sehr instabil.
Sie kann sich je nach Entwicklung plötzlich wieder massiv
verschlechtern. Im ganzen Land besteht das Risiko von Terroranschlägen.
Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien über die
Entwicklung der Lage.»

Noch am vergangenen Freitag äusserte sich EDA-Mediensprecher Lars
Knuchel in einem Interview mit TRAVEL INSIDE dahingehend, dass das EDA
die Gefahr erneuter Eskalationen für gegeben halte, solange keine
konkrete politische Lösung gefunden worden sei und deshalb der Hinweis
vorläufig nicht geändert werde.

In ersten Reaktionen zeigten sich die TO über die Lockerung erfreut.
Dass es so lange gedauert hat, ärgert sie aber weiterhin.  

CP