Ermahnung der Reisebüros durch Swiss wirkt (Ausgabe 2007-41)

Unticketed No-Shows sind zurückgegangen. Gegen relevante «Sünder» geht die Swiss weiterhin individuell vor.

Anfang Juli sorgte die Ankündigung von Swiss für Unmut, im Falle von No-Shows ohne Ticket die Buchungsstelle via ADM mit 200 Franken Schadenersatz zu belasten. Die Swiss relativierte und erklärte, nur bei klarem Missbrauch aktiv zu werden. Man sehe dies nicht als Busse oder weitere Gebühr, sondern wolle die Partner für die Situation sensibilisieren und auf mögliche Konsequenzen hinweisen. Die Ermahnung scheint gewirkt zu haben.

Thomas Benz (Senior Manager, Head Sales & Marketing Swiss Switzerland) erklärt gegenüber TI: «Seit wir am 6. Juli unsere Partner über die neue Regelung betreffend Unticketed No-Shows infomiert haben, stellen wir eine sehr positive Entwicklung fest. Die Sensibilisierung dieses Themas ist im Markt gut aufgenommen worden. Die Anzahl der Unticketed No-Shows hat sich bei Swiss in den letzten Monaten reduziert. Wir können einen erfreulichen Trend feststellen, welcher sich hoffentlich auch weiter fortsetzen wird. Einzelne Agenten, welche noch relevante Unticketed No-Shows produzieren, gehen wir weiter bilateral an.»   

UH