Finnair baut Asien-Angebot aus (Ausgabe 2006-51)

Die Flüge vom Hub Helsinki nach Asien machen einen Drittel des Umsatzes aus.

Finnair (AY) wird im Jahr 2006 einen neuen Passagierrekord verzeichnen können. Die Airline erwartet erstmals eine Zahl von über neun Millionen Passagieren – der letztes Jahr aufgestellte bisherige Rekord steht bei 8,5 Millionen.

Das gute Ergebnis ist nicht zuletzt auf die regen Aktivitäten in Richtung Asien zurückzuführen. Finnair ist es offensichtlich gelungen, die Kundschaft (und Reisebüros sowie Travelmanager) von der Güte dieses Angebots zu überzeugen.
Bereits seit 1999 verfolgt AY konsequent und erfolgreich ihre Asienstrategie und den Ausbau der Verbindungen. Insgesamt fliegt sie heute zehn asiatische Destinationen an. Diese tragen mittlerweile ein Drittel zu den Erlösen der Airline bei. Dank kurzer Umsteigezeiten bestehen aus der Schweiz ideale Anschlussverbindungen via Helsinki.
Im Oktober 2006 wurde Delhi neu ins Netzwerk aufgenommen. Zunächst wird die indische Metropole – 6 Stunden 30 Minuten von Helsinki entfernt – dreimal pro Woche angeflogen. Im Frühjahr 2007 wird die Frequenz auf fünf wöchentliche Verbindungen erhöht.

Die Nachfrage für China-Flüge wächst stetig. Finnair hält hier mit über 100 monatlichen Direktflügen ab Helsinki Schritt: Je sechs wöchentliche Verbindungen nach Peking und seit Dezember 2006 täglich nach Shanghai sowie je drei wöchentliche Flüge nach Hongkong und zwei wöchentliche Flüge nach Guangzhou.

Auch nach Japan fliegt AY häufig – gegenwärtig werden elf wöchentliche Verbindungen angeboten: je vier nach Osaka und Tokio sowie drei nach Nagoya. Die finnische Airline bietet damit als erste nordeuropäische Fluggesellschaft Direktflüge in alle drei japanischen Metropolen an.

Zudem fliegt Finnair im Winter 14 Mal pro Woche nach Bangkok und führt im Mai 2007 drei wöchentliche Flüge nach Kuala Lumpur ein. 

Hans-Rudolf Baumann

Asien weiterhin im Fokus

Am 1. Januar 2007 übernimmt Jan Pellinen als Sales Director die Verantwortung für den Markt Schweiz, da Tuula Hannuksela nach viereinhalb Jahren in dieser Position künftig den italienischen Markt betreuen wird. «Meine Tätigkeit war geprägt vom intensiven Austausch mit der hiesigen Reisebranche. Leider mussten wir in dieser Zeit auch etliche Restrukturierungen im Team vornehmen. Der Kostendruck in unserer Industrie ist enorm», stellt Hannuksela fest. Heute sind für Finnair in Zürich drei Personen im Verkauf und Marketing tätig. In Genf ist es eine Mitarbeitende. Ihr Nachfolger Jan Pellinen freut sich auf den Job in der Schweiz. «Wir wollen unsere Zahlen auf hohem Niveau konsolidieren und noch mehr Schweizer Passagiere für unsere komfortablen Verbindungen nach China und Japan begeistern», betont er. 

HRB