Finnland schliesst Auslandbüros (Ausgabe 2007-48)

Der Vorstand der Finnischen Zentrale für Tourismus (FZT) in Helsinki hat entschieden, dass alle Auslandbüros des Fremdenverkehrsamtes in der ersten Jahreshälfte 2008 geschlossen werden. Betroffen ist damit auch das für die Schweiz zuständige Büro in Frankfurt. Laut FZT-Generaldirektor Jaakko Lehtonen wird allen Mitarbeitenden gekündigt; zwei Personen im Büro Frankfurt erreichen ohnehin das Pensionsalter. Die Aufgaben

Der Vorstand der Finnischen Zentrale für Tourismus (FZT) in Helsinki hat entschieden, dass alle Auslandbüros des Fremdenverkehrsamtes in der ersten Jahreshälfte 2008 geschlossen werden. Betroffen ist damit auch das für die Schweiz zuständige Büro in Frankfurt. Laut FZT-Generaldirektor Jaakko Lehtonen wird allen Mitarbeitenden gekündigt; zwei Personen im Büro Frankfurt erreichen ohnehin das Pensionsalter.

Die Aufgaben der FZT werden neu von Finpro übernommen – einem Verein, der bisher vor allem für die Aussenhandelsbeziehungen finnischer Unternehmen zuständig war. «Die FZT-Mitarbeitenden können sich bei Finpro bewerben», so Lehtonen. Jedes Finpro-Büro werde 1 bis 3 zusätzliche Leute anstellen. Für die Schweiz ist das Finpro-Büro in München zuständig; die Ansprechperson für die Schweizer wurde noch nicht definiert.

«Wir bedauern den Entscheid, das Büro in Frankfurt zu schliessen. Dies bedeutet aber nicht, dass sich das Reiseland Finnland aus den deutschsprachigen Märkten zurückzieht», sagt Raija Seppälä-Esser, Direktorin der FZT in Frankfurt. Laut Lehtonen bleibt das Tourismusbudget unverändert, und die FZT-Zentrale wird die mit der touristischen Promotion Finnlands betrauten Finpro-Mitarbeitenden managen. «Eine Matrix-Struktur», präzisiert er.   

JCR