Mit Alkohol und Schiffen ist es so eine Sache. Sind die Getränke im Reisepreis inbegriffen? Muss man ein «Alkohol-Package» dazubuchen? Oder geht man sowieso nur aufs Schiff, um sich billig zu betrinken, wie das die Schweden und Finnen oft zelebrieren? Carl-Johan Hagman, CEO der schwedischen Reederei Stena Line, bringt jetzt noch eine weitere Ebene in die Diskussion: Ab Januar 2015 wird seine Stena Germanica mit Alkohol betrieben, genauer gesagt mit Methanol. Für einmal wirds durch den Einsatz von Alkohol aber nicht dreckiger, sondern sauberer: Die Emissionen von Schwefel- und Stickstoffoxiden wird nämlich deutlich minimiert. Zum Trinken möchten wir das hochgiftige Methanol auch den abgebrühtesten Party-Cruisern nicht empfehlen.
Airbus hat einen aussergewöhnlichen neuen Mitarbeiter: Eberhard Schädlich. Herr Schädlich ist weder Ingenieur noch Mechaniker noch Testpilot, sondern Imker. Seine Bienenstöcke stehen direkt neben dem Rollfeld des Hamburger Airbus-Werks. Sinn und Zweck der Sache: Anhand des produzierten Honigs lässt sich untersuchen, wie stark die Luft rund um das Airbus-Werk von Schadstoffen belastet ist. -Biomonitoring nennt sich das. Und die ersten Resultate liegen überraschenderweise alle unterhalb der Grenzwerte. Der Honig (160 Kilogramm werden pro Jahr produziert) wird übrigens an Kunden und Mitarbeiter verschenkt.
