Gossip (Ausgabe 2014-34)

Mit Alkohol und Schiffen ist es so eine Sache. Sind die Getränke im Reisepreis inbegriffen? Muss man ein «Alkohol-Package» dazubuchen? Oder geht man sowieso nur aufs Schiff, um sich billig zu betrinken, wie das die Schweden und Finnen oft zelebrieren? Carl-Johan Hagman, CEO der schwedischen Reederei Stena Line, bringt jetzt noch eine weitere Ebene in

Mit Alkohol und Schiffen ist es so eine Sache. Sind die Getränke im Reisepreis inbegriffen? Muss man ein «Alkohol-Package» dazubuchen? Oder geht man sowieso nur aufs Schiff, um sich billig zu betrinken, wie das die Schweden und Finnen oft zelebrieren? Carl-Johan Hagman, CEO der schwedischen Reederei Stena Line, bringt jetzt noch eine weitere Ebene in die Diskussion: Ab Januar 2015 wird seine Stena Germanica mit Alkohol betrieben, genauer gesagt mit Methanol. Für einmal wird’s durch den Einsatz von Alkohol aber nicht dreckiger, sondern sauberer: Die Emissionen von Schwefel- und Stickstoffoxiden wird nämlich deutlich minimiert. Zum Trinken möchten wir das hochgiftige Methanol auch den abgebrühtesten Party-Cruisern nicht empfehlen.

Airbus hat einen aussergewöhnlichen neuen Mitarbeiter: Eberhard Schädlich. Herr Schädlich ist weder Ingenieur noch Mechaniker noch Testpilot, sondern Imker. Seine Bienenstöcke stehen direkt neben dem Rollfeld des Hamburger Airbus-Werks. Sinn und Zweck der Sache: Anhand des produzierten Honigs lässt sich untersuchen, wie stark die Luft rund um das Airbus-Werk von Schadstoffen belastet ist. -Biomonitoring nennt sich das. Und die ersten Resultate liegen überraschenderweise alle unterhalb der Grenzwerte. Der Honig (160 Kilogramm werden pro Jahr produziert) wird übrigens an Kunden und Mitarbeiter verschenkt.